Dienstag, 21. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Merz gratuliert Burnham zum Amtsantritt
Mietangebote in Großstädten seit 2022 eingebrochen
Umfrage: Unternehmen bevorzugen Rechenzentren in Deutschland
Bundesregierung plant keine neuen Entlastungen bei Spritpreisen
Trumpf will Laserwaffe zur Drohnenabwehr bis 2028
Dax kann von neu aufkeimenden Friedenshoffnungen kaum profitieren
Krankenstand im ersten Halbjahr leicht gesunken
Andy Burnham neuer britischer Premierminister
Zalando streicht weitere Stellen in Berliner Zentrale
Trump: Netanjahu wird auf US-Boden nicht festgenommen

Newsticker

09:33Dax startet leicht im Plus - Anleger im Abwartemodus
09:22Studie: Geringqualifizierte nutzen Weiterbildung selten
09:13GdP drängt auf Modernisierung von Polizei und Justiz
08:53GdP: Alkoholverbot an Bahnhöfen kaum umsetzbar
08:17Schwimmbadbesuch deutlich teurer als 2025
08:11Gastgewerbe macht weniger Umsatz
08:05Gesundheitsausgaben legen zu
07:36Trump verhängt neue Zölle auf kanadische Importe
07:09Berlins Verwaltungsgerichtspräsidentin warnt vor IFG-Reform
06:26Piechotta warnt vor längeren Wartezeiten auf Psychotherapie
04:00KfW kehrt im August als erste deutsche Bank nach Syrien zurück
04:00Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen
01:00Grünen-Fraktionschefin fordert neue Debatte über Leihmutterschaft
01:00DIHK-Chefin fordert "echte Beweislastumkehr" beim Bürokratieabbau
01:00Steuerzahlerbund fordert Reduzierung von Verbeamtungen

Börse

Der Dax ist am Dienstag mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.855 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Daimler Truck und die Deutsche Post, am Ende Brenntag, Qiagen und Siemens Healthineers. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Volkshochschulen: Regierung demontiert Integrationskurse


Kabinettssitzung (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der verschärfte Sparkurs der Bundesregierung bei Integrationskursen löst Ärger unter Trägern aus.

"Statt endlich die dringend benötigten Mittel für die Sicherung der Integrationskurse auf den Weg zu bringen, bewegt sich die Regierung mit ihren Plänen weiter auf einem besorgniserregenden Kurs", sagte DDV-Verbandsdirektorin Julia von Westerholt der "Süddeutschen Zeitung". "Mit einer erneuten Kürzung des Budgets treibt sie die Demontage der Integrationskurse voran und riskiert, eines der erfolgreichsten Integrationsinstrumente systematisch kaputtzusparen."

Die Sparpläne des Innenministeriums reichen demnach weiter als den Trägern der Kurse bislang klar war. Laut Volkshochschulverband liegt die im Haushalt vorgesehene Summe von 590 Millionen Euro noch zehn Prozent unter der bislang bekannten Finanzplanung. Damit seien die Integrationskurse "weder in diesem noch im kommenden Jahr ausreichend finanziert". Das schwäche "den gesellschaftlichen Zusammenhalt und gefährdet die Fachkräftesicherung in unserem Land", warnt der Verband und kündigt Widerstand an. "Das nehmen wir so nicht hin", sagte Westerholt.

Auch in der SPD wünschen sich Abgeordnete Nachbesserungen. "Wer mehr Menschen in Arbeit haben will, muss sich für Integrationskurse einsetzen", sagte der Innenpolitiker Hakan Demir der SZ. "Bis in den November hinein werden wir deshalb um jeden Euro kämpfen und Kompromisse finden", so Demir. "Die auskömmliche Finanzierung von Integrationskursen ist nicht nur ein Ziel der SPD, sondern auch der Union: Wir haben uns dazu im Koalitionsvertrag verständigt. Der Haushaltsentwurf bildet das noch nicht ab."

In der Opposition fällt die Kritik noch schärfer aus. Anstatt die realen Bedarfe aus den letzten Jahren abzudecken, "stellt Innenminister Dobrindt nur mehr knapp 600 Millionen Euro bereit", sagte der Grünen-Abgeordnete Leon Eckert der SZ. "Damit wird vielen tausenden integrationswilligen Personen der Zugang zum Spracherwerb verwehrt."

Das Bundesinnenministerium von Alexander Dobrindt (CSU) deutet derweil an, dass zumindest im nächsten Jahr etwas mehr Geld zur Verfügung stehen könnte. Zwar sehe der Haushaltsansatz für das kommende Jahr 590 Millionen Euro vor. Hinzu aber könnten "Ausgabereste" kommen, die aus diesem Jahr zu erwarten seien. Eine dauerhafte Lösung wäre das allerdings nicht. Über die möglichen Kürzungen wird in der Koalition schon seit Monaten gerungen. Erst im Mai hatten sich Union und SPD eigentlich auf einen Kompromiss geeinigt, damals aber keine konkreten Kürzungspläne genannt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.07.2026 - 00:01 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung