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Der Dax hat am Mittwoch nach einem sehr schwachen Start bis zum Mittag einen Teil seiner Verluste wieder abgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.956 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze standen die Papiere von Hochtief, Fresenius und Heidelberg Materials, am Ende FMC, BASF und Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax weiter im Minus - Hochtief-Aktien gefragt


Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat am Mittwoch nach einem sehr schwachen Start bis zum Mittag einen Teil seiner Verluste wieder abgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.956 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze standen die Papiere von Hochtief, Fresenius und Heidelberg Materials, am Ende FMC, BASF und Infineon.

"Die Investoren werden selektiver und achten genau darauf, welche Branchen sich in den kommenden Monaten explizit positiv entwickeln könnten", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Der deutsche Gesamtmarkt ist derzeit weniger interessant, da sich die gestiegenen Energiepreise negativ auf die stark exportlastigen Sektoren in Deutschland auswirken."

Auch bei den Indexschwergewichten sei "die Luft langsam raus, da die Themen Rüstung, KI und Zinsfantasie entweder bereits vollends eingepreist sind oder sich im Wandel befinden", erklärte der Analyst. "Ein Investment in den Dax stellt derzeit keinen Freifahrtschein dar. Die deutsche Wirtschaft sieht sich mit erheblichen geopolitischen und konjunkturellen Risiken konfrontiert."

Die Freude über potenziell sinkende Preissteigerungen in den USA könne vorerst ein lokales Phänomen bleiben und weniger auf andere Länder übertragen werden, so Lipkow. "Die möglichen Zweitrundeneffekte aus den anziehenden Ölpreisen bleiben somit ein Fokusthema der Notenbanker in England und der Europäischen Zentralbank."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1417 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8759 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 85,62 US-Dollar, das waren 89 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.07.2026 - 12:37 Uhr

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