Mittwoch, 15. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Reeder warnen vor weiteren Lieferketten-Problemen
Ukraine will mit deutschen Partnern Raketenabwehrsystem entwickeln
Dax gleicht Verluste nach US-Inflationsdaten wieder aus
Analyse: Trump tätigte 21.000 Börsengeschäfte in einem Jahr
SPD-Außenpolitiker: Trumps Hormus-Pläne sind "Akt der Eskalation"
Deutsche Bahn: 2.200 Sabotagefälle im ersten Halbjahr 2026
Hilfswerk Misereor warnt vor Kürzungen bei Entwicklungshilfe
Haus & Grund: Jeder zehnte Kleinvermieter von Mietausfall betroffen
IW-Studie: Behörden hinken bei KI-Kompetenz hinterher
Studie: Dialekt trainiert Gehirn so gut wie Zweisprachigkeit

Newsticker

09:53Wildberger will Lkw-Fahrverbote an regionalen Feiertagen abschaffen
09:43Spanien und Gibraltar beenden Grenzkontrollen
09:35Dax startet schwach - Nahost-Konflikt und China-Sorgen belasten
09:09Wildberger weist Kritik an sinkenden Schutzstandards zurück
08:43Destatis: Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens
08:21Destatis: Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst
07:48USA greifen weitere Ziele im Iran an
07:02Baywa: Genossenschaftspräsident für Fokus auf Agrar und Baustoffe
06:45Kiesewetter kritisiert geplante Minensuchmission als "blauäugig"
06:00Bericht: Schufa speichert Daten länger als bekannt
05:00Zollgewerkschaft kritisiert Tabaksteuerpläne als realitätsfern
05:00Evers will Randbebauung des Tempelhofer Feldes ohne Volksbefragung
01:00CDU-Sozialflügel fordert von Merz konkrete Reformzusagen
01:00SPD kritisiert Priens Pläne zur Kürzung des Unterhaltsvorschusses
01:00Haus & Grund: Jeder zehnte Kleinvermieter von Mietausfall betroffen

Börse

Der Dax ist am Mittwoch mit deutlichen Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.855 Punkten berechnet, 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Hochtief, Qiagen und Adidas, am Ende Zalando, Infineon und Rheinmetall. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wildberger weist Kritik an sinkenden Schutzstandards zurück


Karsten Wildberger (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat Kritik an sinkenden Schutzstandards durch Bürokratieabbau und negativen Folgen für den Natur- und Artenschutz zurückgewiesen

"Nein, also da müssen wir uns jetzt keine Sorgen machen, dass wir die Standards absenken", sagte Wildberger der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv am Mittwoch. Das gelte insbesondere für sicherheitsrelevante Bereiche. "An Flughäfen nutzen wir Technologie, um es sicherer zu machen."

Es gehe darum, Dinge zurückzunehmen, die zu komplex geworden seien. Das bedeute, zu vereinfachen, sodass es auch umsetzbar sei. Gleichzeitig achte man aber darauf, keine Standards zu senken, die man nicht senken sollte, so Wildberger.

Mit Blick auf Arten- und Naturschutz verwies Wildberger auf extrem lange Verfahren. "Ein Mobilfunkstandort in der Vergangenheit hat dreieinhalb Jahre nur die Genehmigung gedauert. Jetzt muss mir mal einer erklären, wo das jetzt allen hilft und schützt", so der CDU-Politiker.

Naturschutz habe einen hohen Stellenwert, auch im Kabinett. Wenn Deutschland etwa Glasfaser wolle, müsse man sie verlegen. "Wenn es verlegt ist, dann wächst danach auch wieder die Natur und die Dinge kommen zurück", so Wildberger.

Die Folgen des sogenannten Infrastrukturzukunftsgesetzes bewertet ein von der Bundesregierung eingesetztes wissenschaftliches Beratungsgremium anders. Kritisiert wird nicht, dass Standards formell herabgesetzt würden, sondern dass Infrastrukturinteressen systematisch über Umwelt- und Naturschutz gestellt werden und damit Eingriffe in Natur und Landschaft leichter zugelassen werden. Mit dem Gesetz erreiche die Beschleunigungsgesetzgebung "eine neue Qualität, die nun dezidiert auf Kosten von Natur- und Umweltschutz geht", schrieb der Sachverständigenrat für Umweltfragen zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf. "Dies ist in Anbetracht des schlechten Naturzustands und der weiterhin unbewältigten ökologischen Probleme, vor allem des anthropogenen Klimawandels und des Biodiversitätsverlusts, hoch problematisch."

Eine mit Nachhaltigkeitszielen nicht kompatible Infrastrukturentwicklung werde weitergeführt und sogar mit Vorrang gegenüber dem Umwelt- und Naturschutz ausgestattet, erklärten die Experten. Statt den Stand des Wissens zur Implementation von Gesetzen und den Möglichkeiten zügiger Implementation zu berücksichtigen, folge die Bundesregierung einer zweifelhaften symbolischen Handlungsdynamik. "Diese birgt das Risiko, am Ende nur wenig zur Beschleunigung beizutragen, jedoch das Umweltschutzniveau herabzusetzen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.07.2026 - 09:09 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung