Mittwoch, 15. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Reeder warnen vor weiteren Lieferketten-Problemen
Ukraine will mit deutschen Partnern Raketenabwehrsystem entwickeln
Dax gleicht Verluste nach US-Inflationsdaten wieder aus
Analyse: Trump tätigte 21.000 Börsengeschäfte in einem Jahr
SPD-Außenpolitiker: Trumps Hormus-Pläne sind "Akt der Eskalation"
Deutsche Bahn: 2.200 Sabotagefälle im ersten Halbjahr 2026
Hilfswerk Misereor warnt vor Kürzungen bei Entwicklungshilfe
Haus & Grund: Jeder zehnte Kleinvermieter von Mietausfall betroffen
Studie: Dialekt trainiert Gehirn so gut wie Zweisprachigkeit
SPD-Wirtschaftsforum will leistungsorientierte Bezahlung für Beamte

Newsticker

09:09Wildberger weist Kritik an sinkenden Schutzstandards zurück
08:43Destatis: Wohnen kostet Studenten 54 Prozent ihres Einkommens
08:21Destatis: Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst
07:48USA greifen weitere Ziele im Iran an
07:02Baywa: Genossenschaftspräsident für Fokus auf Agrar und Baustoffe
06:45Kiesewetter kritisiert geplante Minensuchmission als "blauäugig"
06:00Bericht: Schufa speichert Daten länger als bekannt
05:00Zollgewerkschaft kritisiert Tabaksteuerpläne als realitätsfern
05:00Evers will Randbebauung des Tempelhofer Feldes ohne Volksbefragung
01:00CDU-Sozialflügel fordert von Merz konkrete Reformzusagen
01:00SPD kritisiert Priens Pläne zur Kürzung des Unterhaltsvorschusses
01:00Haus & Grund: Jeder zehnte Kleinvermieter von Mietausfall betroffen
01:00IW-Studie: Behörden hinken bei KI-Kompetenz hinterher
01:00SPD-Wirtschaftsforum will leistungsorientierte Bezahlung für Beamte
00:00Lebensmittelpreise seit 2020 um 36 Prozent gestiegen

Börse

Am Dienstag hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.147 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Destatis: Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst


Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Für Personen, die im Jahr 2025 die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch genommen haben, waren Erkrankung, Sucht oder Unfall mit 18 Prozent die am häufigsten genannten Hauptauslöser einer Überschuldung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen der Überschuldungsstatistik 2025 mitteilt, wurde als zweithäufigste Ursache Arbeitslosigkeit mit rund 17 Prozent angegeben.

Die durchschnittliche Schuldenhöhe aller beratenen Personen belief sich demnach auf 34.650 Euro. Männer wiesen dabei mit 39.717 Euro eine höhere durchschnittliche Schuldenhöhe auf als Frauen mit 29.500 Euro.

Bei Alleinerziehenden waren laut Destatis familiäre Veränderungen besonders häufig Anlass für finanzielle Schwierigkeiten. Für alleinerziehende Frauen war in rund 23 Prozent der Fälle eine Trennung, eine Scheidung oder der Tod des Partners beziehungsweise der Partnerin der Hauptauslöser der Überschuldung. Bei alleinerziehenden Männern lag dieser Anteil ebenfalls bei etwa 23 Prozent. Die durchschnittliche Schuldenhöhe alleinerziehender Mütter belief sich auf 34.386 Euro. Alleinerziehende Väter wiesen mit durchschnittlich 46.219 Euro eine deutlich höhere Schuldenlast auf.

Die Betrachtung der Haushaltsgröße zeige, dass Einpersonenhaushalte im Jahr 2025 die größte Gruppe unter den Ratsuchenden bildeten, so das Statistische Bundesamt. Mehr als die Hälfte (knapp 52 Prozent) aller beratenen Personen lebte allein. Bei knapp einem Viertel dieser Personen (rund 24 Prozent) waren gesundheitliche Probleme der wichtigste Hauptauslöser der Überschuldung.

Die durchschnittlichen Verbindlichkeiten aller Einpersonenhaushalte beliefen sich laut Destatis auf 32.155 Euro. Auch bei den Alleinlebenden zeigten sich deutliche Unterschiede bei der Schuldenhöhe zwischen den Geschlechtern. Während alleinlebende Männer durchschnittliche Verbindlichkeiten von 35.293 Euro aufwiesen, lagen diese bei alleinlebenden Frauen mit durchschnittlich 27.629 Euro deutlich niedriger.

Die Verbindlichkeiten der Ratsuchenden bestanden nach Angaben des Bundesamts oftmals gegenüber mehreren Gläubigern gleichzeitig. Am häufigsten lagen Zahlungsrückstände gegenüber der öffentlichen Hand vor, wie beispielsweise Finanzämtern, gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungsträgern sowie der Bundesagentur für Arbeit und deren Jobcentern: Hier hatten mehr als die Hälfte (rund 57 Prozent) aller beratenen Personen im Jahr 2025 offene Forderungen zu begleichen. Ebenfalls verbreitet waren Verbindlichkeiten gegenüber Telekommunikationsunternehmen mit einem Anteil von etwa 47 Prozent. Ratenkredite bei Kreditinstituten betrafen rund 37 Prozent der Fälle, während knapp 29 Prozent der Ratsuchenden offene Rechnungen im Online- und Versandhandel aufwiesen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.07.2026 - 08:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung