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Der Dax ist am Dienstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.995 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Mercedes-Benz, am Ende Scout24, Adidas und Henkel. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet im Minus - US-Inflationsdaten erwartet


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Dienstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.995 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Mercedes-Benz, am Ende Scout24, Adidas und Henkel.

"Steigende Energiepreise und Rückschritte im Friedensprozess zwischen dem Iran und den USA bringen Zins- und Inflationssorgen zurück", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die jüngste Serie gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran dämpfe die Hoffnung, dass der Friedensprozess schnell wieder in normale Bahnen gelenkt werden könne. "Zu wachsenden geopolitischen Risiken gesellen sich wachsende Sorgen, ob die gigantischen Summen, die in KI investiert werden, auch die erhoffte Rendite bringen werden."

"Der Dax schafft es nur mit Ach und Krach, die 25.000-Punkte-Marke zu verteidigen", fügte Stanzl hinzu. "Ein Rutsch unter diese runde Marke könnte die Korrektur im Dax noch einmal beschleunigen. Bis jetzt sehen wir jedoch eher eine geordnete Korrektur statt einer großen Verkaufswelle, da die Anleger die Wechselhaftigkeit des Irankonflikts kennen und auch eine plötzliche Wiederaufnahme der Gespräche nicht für ausgeschlossen halten - trotz der gegenseitigen Angriffe."

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen am Nachmittag die Inflationsdaten aus den USA. "Gerade erst gestern gab es Signale aus der amerikanischen Notenbank, dass eine Zinsanhebung notwendig sein könnte, um die latenten Inflationsrisiken einzudämmen. Es gibt kaum Anleger, die eine weitere Zinsanhebung der amerikanischen Notenbank für vollkommen unmöglich erachten", so Stanzl. Die Chance auf eine Zinsanhebung durch die US-Notenbank noch in diesem Monat stehe bei 50-50.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1393 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8777 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 85,47 US-Dollar; das waren 2,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.07.2026 - 09:31 Uhr

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