Dienstag, 14. Juli 2026
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Umfrage: Gesundheitsprobleme durch Hitze auf dem Vormarsch
Immer mehr Menschen leiden unter den Folgen extremer Hitze. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit berichtet inzwischen fast jeder Dritte von gesundheitlichen Beschwerden durch hohe Temperaturen. Die häufigsten Symptome sind Müdigkeit, Schlafprobleme und Kreislaufbeschwerden. Besonders stark betroffen sind die Bereiche Pflege, Krankenhaus und Kinderbetreuung. Auch die Sorgen der Menschen vor dem Extremwetter steigen: Laut Umfrage machen sich knapp zwei Drittel große beziehungsweise sehr große Sorgen. Drei Viertel der Befragten halten derweil die aktuellen Hitzeschutzmaßnahmen für unzureichend. Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit, forderte, dass Bund, Länder und Kommunen verstärkt an Hitzeschutzplänen arbeiten sollten. Der Hitzeschutz müsse insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder verbessert werden. Laut Erhebung haben Gesundheitsprobleme in den letzten drei Jahren um zehn Prozentpunkte zugenommen. 30 Prozent der Befragten leiden darunter. Besonders Frauen sind dabei mit 40 Prozent fast doppelt so oft betroffen wie Männer (21 Prozent). Am häufigsten berichten Erwachsene im Alter von 30 bis 44 Jahren mit 35 Prozent von gesundheitlichen Beschwerden. Zudem leiden vornehmlich 38 Prozent der in Großstädten lebenden Menschen an Gesundheitsproblemen. Für den "Hitzereport" der DAK-Gesundheit wurden 1.519 Bundesbürger ab 18 Jahren vom Forsa-Institut online befragt. Die Erhebung wurde vom 22. Juni bis zum 1. Juli 2026 durchgeführt. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 13.07.2026 - 14:54 Uhr
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