Montag, 27. Juli 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax ist am Montag mit deutlichen Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.405 Punkten berechnet, 1,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Zalando und MTU, am Ende Hochtief, RWE und Eon. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Dudenhöffer fordert Rückkehr zur 40-Stunden-Woche bei VW
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. Das Problem der hohen Produktionskosten könne man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführe, sagte der Gründer des CAR-Instituts der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). So werde es gerade bei Mercedes diskutiert. Die Mitarbeiter müssten verzichten, wenn die Branche erfolgreich in die Zukunft gehen wolle. "Schmeißen wir die Tarifautonomie weg für ein paar Jahre", so Dudenhöffer. Der Autoexperte schwört Politik und Wirtschaft auf "richtig harte Zeiten" ein, zeigt sich aber optimistisch: In fünf bis sieben Jahren könnte es einen Aufschwung geben. Die deutschen Autobauer sieht Dudenhöffer grundsätzlich "gut aufgestellt". Im VW-Konzern zeige etwa die Marke Skoda, dass man fortschrittliche, wettbewerbsfähige Fahrzeuge bauen könne. "Skoda kann`s - also ist der Generalverdacht, die Autobauer hätten etwas verpennt, falsch." Dudenhöffer tritt auch dem "Gerücht" entgegen, die deutschen Autobauer hätten die E-Mobilität verschlafen. VW sei der erste europäische Hersteller gewesen, der in ein reines E-Auto-Werk investiert habe, sagte er. Es habe kein Konzernversagen gegeben, die Politik habe die Rahmenbedingungen immer wieder geändert. So könne man mit Industrieinvestitionen nicht umgehen. Volkswagen meldete am Freitag erneut rückläufige Absätze, die Zahl der verkauften Autos sank im zweiten Quartal 2026 um knapp 9 Prozent. Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns hatte vor diesem Hintergrund am Donnerstag über Sparpläne diskutiert, im Gespräch sind die Schließung von vier Werken und der Abbau von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen. Eine Einigung erzielte das Gremium bei der von Protesten begleiteten Sitzung nicht. Dudenhöffer kritisierte das Ausbleiben von Beschlüssen: "Die Unsicherheit bleibt, was nicht gut ist für Kunden, Mitarbeiter und Kapitalgeber." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 11.07.2026 - 01:00 Uhr
Andere News
Anschlag beim CSD: JU-Chef fordert Erwachsenenstrafrecht für alle Gefährder – Liveblog
CSD-Anschlag in Berlin: Tatverdächtiger in Spandauer Kleingarten von Polizei erschossen
CSD in Berlin: Entsetzen nach Anschlag – Debatte über härteres Vorgehen
Berlin: Vater des mutmaßlichen CSD-Attentäters Abdul B. spricht über seinen Sohn
Anschlag auf CSD in Berlin: Der Hass wird nicht gewinnen - Meinung
| ||