Montag, 06. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Handelsverbände fordern Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten
SPD fordert fünf Jahre Übergang bei Abschaffung der Rente mit 63
Menschenrechtsinstitut warnt vor geschlossenen Jugendheimen
Fußball-WM: Norwegen gewinnt gegen Brasilien
Anti-Folter-Stelle kritisiert Zustände in Gefängnissen
Norwegen wirft Brasilien aus der WM
England gewinnt WM-Achtelfinale gegen Mexiko in Unterzahl
Bericht: Reiche widersetzt sich Absprache zu EU-Methan-Verordnung
Wadephul: Iran müsste für Minenräumung zahlen
Unions-Außenexperte fordert härteren Nato-Kurs gegen Russland

Newsticker

08:17Deutsche Industrie verzeichnet steigenden Auftragseingang
08:08Dienstleistungssektor macht mehr Umsatz
07:46Estland fordert höhere Verteidigungsausgaben der Nato-Mitglieder
07:25SPD drängt Merz zu klarer Haltung zu Menschenrechten in Türkei
06:40Unions-Außenexperte fordert härteren Nato-Kurs gegen Russland
05:59Wadephul: Iran müsste für Minenräumung zahlen
05:23Bericht: Reiche widersetzt sich Absprache zu EU-Methan-Verordnung
05:09England gewinnt WM-Achtelfinale gegen Mexiko in Unterzahl
01:00Anti-Folter-Stelle kritisiert Zustände in Gefängnissen
00:05Fußball-WM: Norwegen gewinnt gegen Brasilien
00:04++ EILMELDUNG ++ Norwegen wirft Brasilien aus der WM
00:00Menschenrechtsinstitut warnt vor geschlossenen Jugendheimen
00:00Handelsverbände fordern Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten
00:00SPD fordert fünf Jahre Übergang bei Abschaffung der Rente mit 63
21:54AfD liegt in Umfrage acht Punkte vor Union

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nochmal zugelegt und dabei neue Rekorde markiert. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.779,31 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,8 Prozent mehr als am Vortag und der höchste Dax-Schlusskurs aller Zeiten. Im Handelsverlauf wurde das absolute Allzeithoch um 17:16 Uhr bei exakt 25.826,78 Punkten markiert. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Estland fordert höhere Verteidigungsausgaben der Nato-Mitglieder


Kristen Michal am 03.07.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der estnische Premierminister Kristen Michal sieht die Zukunft der Ukraine nach wie vor in der EU und in der Nato. "Wo sollte die Ukraine denn hingehören? Die Ukraine will in die Europäische Union, die EU will sich erweitern", sagte Michal der "taz". "Mehr Märkte, mehr Menschen, mehr Chancen. Und wenn man nach den militärischen Fähigkeiten fragt: Die Ukraine hat die fähigste Armee in ganz Europa."

Michal äußerte sich kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara. Gemeinsam mit den Staats- und Regierungschefs von Lettland und Litauen war Michal zudem am Freitag zu einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz nach Berlin gereist.

Michal forderte die Mitgliedsstaaten der Nato auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. "Estland gibt mehr als 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Lettland tut dasselbe. Litauen ebenso, Polen auch", sagte Michal der "taz". "Aber es gibt immer noch Länder, die das nicht tun." Aus Sicht des estnischen Premierministers müsse der Ukraine signalisiert werden, dass man die Unterstützung fortsetze, um Russland zurückzudrängen. Bereits vor dem Gipfel war bekannt geworden, dass die europäischen Nato-Staaten und Kanada der Ukraine weitere Militärhilfen in Milliardenhöhe zusagen wollen.

Zum Bedrohungslevel seitens Russland sagte Michal: "Hier geht es nicht nur um die baltischen Staaten. Es geht darum, ob Russland beschließen wird, die Nato und die EU anzugreifen. Das müssen wir also unmöglich machen." Man müsse vorbereitet sein. "Deshalb investieren wir in neue Fähigkeiten, zum Beispiel in die Drohnenkriegsführung und in Mittelstreckenraketen." Aber die Bedrohungsanalyse laute, dass derzeit keine akute militärische Bedrohung gegen die EU und die Nato bestehe. "Doch die Vorgehensweise Russlands und Putins hat sich nicht geändert. Für ihn war der Zusammenbruch der Sowjetunion eine persönliche Beleidigung. Er will sie wiederherstellen, und das ist seine Mission. Er wird versuchen, alles zurückzugewinnen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.07.2026 - 07:46 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung