Mittwoch, 01. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

WM-Aus für Deutschland im Sechzehntelfinale gegen Paraguay
Bundesregierung plant Zuckersteuer statt Zuckerabgabe
Marokko gewinnt WM-Sechzehntelfinale gegen Niederlande
Ploß fordert Freibad-Offensive mit Infrastruktur-Milliarden
Wirtschaftsrat fordert Abfindungsoption für Spitzenverdiener
Rentenkommission verteidigt Absage an Rente nach Beitragsjahren
Ministerpräsident Schulze: Tankrabatt hat Wirkung erzielt
Neubauer und Campact planen Blockade von AfD-Parteitag
Axel Springer schließt Telegraph-Übernahme ab
Bericht: VW prüft Verkauf von China-Modellen in Europa

Newsticker

00:18Fachkräftelücke in Deutschland sinkt um fast acht Prozent
00:17Bauernverband warnt vor Ende beitragsfreier Minijobs
00:01Reiche will Rechenzentren schneller ans Netz bringen
00:00SoVD kritisiert Bürgergeld-Reform als Risiko für Zusammenhalt
00:00Kirchen kritisieren geplante Entwicklungshilfe-Kürzungen
00:00Göring-Eckardt ruft zu Protest gegen AfD-Parteitag auf
00:00Länder-Bauministerinnen kritisieren Wohngeld-Kürzungspläne
22:29US-Börsen legen zu - Nasdaq deutlich stärker
21:11Bericht: Tatverdächtiger von Stade soll Ärzte bedroht haben
21:04Norwegen gewinnt WM-Sechzehntelfinale gegen Elfenbeinküste
20:40Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (30.06.2026)
20:32Amtsgericht erlässt Haftbefehl nach tödlichen Schüssen in Stade
19:30Helmholtz-Gemeinschaft will klare Regeln für China-Kooperation
19:14Linke wirft Merz nach WM-Post Realitätsverlust vor
18:50Bundesbank warnt vor Risiken von KI für Finanzstabilität

Börse

Am Dienstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.996 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax am Vormittag weiter zu. Das erreichte Niveau hielt der Index am Nachmittag unter Schwankungen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kirchen kritisieren geplante Entwicklungshilfe-Kürzungen


Evangelische Kirche (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die beiden großen christlichen Kirchen appellieren an die schwarz-rote Koalition, die Entwicklungshilfe nicht weiter zu kürzen. "Wer heute bei der Entwicklung, Gesundheit und dem Wohle der Menschen spart, zahlt morgen für Krisen, Konflikte und Instabilität", heißt es in einem Aufruf, der von der Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Anna-Nicole Heinrich, und der Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, unterzeichnet ist und über die das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben) berichtet.

"Ein wohlhabendes Land wie Deutschland darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen", mahnen die Unterzeichnerinnen und fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die Kürzungen zu stoppen und Deutschlands internationales Versprechen zu halten. "Gerade jetzt, wo Kriege und Krisen das Weltgeschehen beherrschen, soll dort gespart werden, wo Leben gerettet, Hunger bekämpft und Frieden gestärkt wird", heißt es in dem Aufruf weiter, der auch von der Präsidentin der evangelisch-reformierten Kirche, Susanne Bei der Wieden, mitgetragen wird.

Dabei seien in kaum einem anderen Feld die Erfolge Deutschlands zum Wohle der Menschheit sichtbarer als in diesem Bereich. So habe sich die weltweite Kindersterblichkeit mehr als halbiert. Krankheiten wie HIV, Malaria und Tuberkulose seien zurückgedrängt worden. "Millionen Kinder - besonders Mädchen - können heute erstmals eine Schule besuchen", so die Unterzeichnerinnen.

Die Koalition plant, die Entwicklungshilfe zum fünften Mal in Folge abzusenken. Standen 2022 für das Entwicklungsministerium noch 13,8 Milliarden Euro zur Verfügung, sollen es 2027 nur noch knapp 9,5 Milliarden Euro sein. Auch die Gelder im Auswärtigen Amt für die humanitäre Hilfe will die schwarz-rote Regierung kürzen.

1970 war von der UN-Generalversammlung ein Ziel für öffentliche Entwicklungsleistungen vereinbart worde. Die sogenannte "ODA-Quote" soll ein Mindestmaß an globaler Entwicklungshilfe garantieren. Sie besagt, dass die entwickelten Länder 0,7 Prozent ihres Bruttosozialprodukts für Entwicklungsleistungen zur Verfügung stellen sollen. 2015 wurde die Vorgabe auch in den UN-Entwicklungszielen verankert. In Deutschland lag die ODA-Quote 2025 bei 0,56 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.07.2026 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung