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Gündogan kritisiert TV-Experten: "Manche wollen selbst Stars sein"


Ilkay Gündogan (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. Er kenne Profis, die in der Halbzeitpause ihren Namen gegoogelt hätten, um zu lesen, was über ihre Leistungen bis dahin geschrieben wurde, sagte der 35-Jährige dem "Spiegel". Natürlich seien das Einzelfälle gewesen, aber es zeige, wie wichtig es manchen Spielern sei.

Experten, die nur draufhauen würden, könne er nicht verstehen. "Manche wollen heute selbst die Stars sein. Für Spieler kann das Folgen haben", so Gündogan. Unsachliche Kritiken würden ihn ärgern. "Sie ziehen Spieler runter, besonders, wenn sie sensibel sind. Und glauben Sie mir: Viele von uns Fußballern sind sensibel."

Die Äußerung von TV-Experte Jürgen Klopp in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann zu WM-Beginn, Nagelsmann würde "noch" die Aufstellung machen, empfand Gündogan als "flapsigen Spruch" und "etwas unglücklich". Aber: "Anders als Spieler dürfen Trainer nicht zu sensibel sein. Julian ist das nicht", so Gündogan.

Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei der EM 2024 in Deutschland an. Er hat 82 Länderspiele absolviert und an vier großen Turnieren für den DFB teilgenommen. Mit Manchester City wurde er 2023 Champions-League-Sieger und insgesamt fünfmal englischer Meister. Er spielte unter Erfolgstrainern wie Pep Guardiola, Jürgen Klopp, Joachim Löw und Hansi Flick. Seit 2025 läuft der zentrale Mittelfeldspieler für den türkischen Traditionsclub Galatasaray Istanbul auf.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.06.2026 - 11:37 Uhr

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