Donnerstag, 25. Juni 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat am Mittwoch nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss standen 24.740 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,6 Prozent weniger als am Dienstagnachmittag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Rufe aus der SPD nach "Desinformationsabwehrzentrum"
Das Wirtschaftsforum der SPD fordert die Einführung eines nationalen Desinformationsabwehrzentrums. In einem Positionspapier, aus dem die Zeitungen der Funke-Mediengruppe zitieren, kritisiert der SPD-nahe unternehmerische Berufsverband den Umgang mit den Gefahren durch digitale Desinformation und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Vizepräsidentin des Wirtschaftsforums der SPD, Nora Heer, sagte den Funke-Zeitungen, Desinformation werde durch generative KI schneller, günstiger und professioneller, während staatliche Antworten noch zu oft fragmentiert blieben. Laut Heer ist die größte Herausforderung nicht die Technologie, sondern die Koordination. Man müsse bestehende Kompetenzen von Sicherheitsbehörden, Medienaufsicht, politischer Bildung und Verwaltung in einer gemeinsamen Echtzeit-Architektur zusammenführen. Desinformation operiere in Minuten, staatliche Strukturen oft in Haushaltsjahren. "Diese Geschwindigkeitslücke müssen wir schließen - mit institutionellem Mut, klaren Zuständigkeiten und ohne neue Bürokratie", so Heer. In dem Positionspapier des SPD-Wirtschaftsforums ist die Rede von einem handfesten Wirtschaftsrisiko für Deutschland durch digitale Desinformation. In den vergangenen Jahren habe diese sich zu einer der größten Herausforderungen für demokratische Gesellschaften entwickelt. Im Fokus stünden dabei insbesondere koordinierte, gezielte Desinformationskampagnen - häufig mit staatlichem oder staatlich unterstütztem Hintergrund. In Deutschland gibt es mehrere Institutionen, die sich mit den Gefahren im digitalen Raum beschäftigen. Diese Beispiele bezeichnete das SPD-Wirtschaftsforum in seinem Papier jedoch lediglich als Ansätze zur Koordination und Analyse. Laut den Autoren des Positionspapiers muss das von ihnen geforderte nationale Desinformationsabwehrzentrum vier zentrale Aufgaben erfüllen: die Früherkennung von Desinformationskampagnen, die Koordination von Gegenmaßnahmen zwischen Staat, Plattformen, Medien und Zivilgesellschaft, eine Stärkung gesellschaftlicher Resilienz durch Bildungsprogramme und Aufklärung sowie die Entwicklung praxisnaher Handlungsempfehlungen für Politik, Behörden und Unternehmen, insbesondere in kritischen Branchen. Darüber hinaus spricht sich das SPD-Wirtschaftsforum für die Förderung von technologischen Innovationen aus - unter anderem mit Investitionen etwa in KI-basierte Systeme. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 25.06.2026 - 01:00 Uhr
Andere News
E5-Gipfel im Kanzleramt: Wie Merz und Europas Spitzen Trump beeindrucken wollen
Donald Trump streitet mit der eigenen Partei und brüllt Senator an
Zohran Mamdani: New Yorker Bürgermeister baut seine Machtbasis in der Demokratischen Partei aus
Andy Burnham, Favorit für die Starmer-Nachfolge in Großbritannien: Der freche Junge aus Manchester
Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag: Wohin mit den Beweisen für ein Jahrhundertverbrechen?
| ||