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Finanzmärkte aktuell:

Wehrbeauftragter fordert Klarheit für Litauen-Brigade


Bundeswehr-Soldaten (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, verlangt von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) angesichts der in Aussicht gestellten Möglichkeit zur Verpflichtung von Soldaten der Bundeswehr für die Brigade in Litauen schnelle Klarheit.

"Unsere Soldaten benötigen jetzt frühzeitig Klarheit darüber, wer künftig Dienst in Litauen leisten wird", sagte Otte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Deshalb müssten Entscheidungen über verpflichtende Verwendungen mit einem hohen Maß an Planbarkeit, Fürsorge und angemessener Vergütung einhergehen. Wer von den Soldaten diese besondere Einsatzbereitschaft erwarte, müsse zugleich verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.

Die Stationierung der Brigade in Litauen sei für die Bundeswehr eine enorme Kraftanstrengung, so Otte weiter. Der Dienst in Litauen binde auch Personal sowie Ressourcen und wirke sich auf die Truppenstruktur in Deutschland aus.

Pistorius hatte am Montag während einer Litauen-Reise versichert, dass die deutsche Panzerbrigade in Litauen mit 4.800 Soldaten bis Ende 2027 voll einsatzfähig sein werde. Bei seinem Besuch der ersten Übung der Truppe in Pabrade nahe der Grenze zu Belarus unterstrich der Minister überdies, dass er Soldaten notfalls auch zum Einsatz dort verpflichten werde, falls sich in Spezialbereichen nicht genug Freiwillige melden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.06.2026 - 07:28 Uhr

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