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Finanzmärkte aktuell:

Ukraine: 100.000 Soldaten gelten als vermisst


Ukrainische Flagge (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Im Krieg zwischen Russland und der Ukraine gelten mittlerweile etwa 100.000 ukrainische Soldaten als vermisst. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf die ukrainische Parlamentsabgeordnete Anna Purtowa.

"Wir wissen nicht, wie viele von ihnen als Kriegsgefangene in russischem Gewahrsam sind", sagte die Politikerin. Laut der Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsgefangenen müssten Kriegsparteien die Namen von Gefangenen mitteilen. Das geschehe aber nicht.

Purtowa setzt sich für Veteranen und für die Familien von vermissten ukrainischen Soldaten und Kriegsgefangenen ein. Manche Familien lebten jetzt schon mehr als vier Jahre in Ungewissheit. "Für sie ist es das Härteste, nicht zu wissen, ob ihre Angehörigen noch leben und wo sie abgeblieben sind", sagte sie.

Die Abgeordnete wirft Moskau auch aus anderen Gründen vor, sich nicht an die Genfer Konvention zu halten: Russland müsste dem Roten Kreuz Zugang zu den Kriegsgefangenenlagern ermöglichen. Das geschehe nicht. Ukrainische Kriegsgefangene seien systematisch Folter, Mangelernährung und demütigender Behandlung ausgesetzt. "Es braucht internationalen politischen Druck, damit sich das ändert", fordert die Abgeordnete, die für die Regierungspartei "Diener des Volkes" im Parlament sitzt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.06.2026 - 01:00 Uhr

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