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Finanzmärkte aktuell:

Gündogan verteidigt Sané


Leroy Sané (Deutsche Nationalmannschaft) (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan ärgert sich über die Kritik an Nationalspieler Leroy Sané. "Ich glaube, die Leute verstehen Leroy nicht. Und ich glaube, dass sie ihm Unrecht tun", schreibt der 35-Jährige in seiner Kolumne für den "Spiegel".

Nach dem 7:1 der DFB-Elf zum WM-Auftakt gegen Curacao hatte es Debatten darüber gegeben, ob Sané aus der Startelf genommen werden sollte. "Leroy polarisiert. Das verstehe ich. Aber als Spieler ist es mental unheimlich schwer, damit umzugehen", so Gündogan. Oft habe Sané das Gefühl, dass die Leute nur darauf warteten, dass er etwas falschmache. Gündogan sagte, er merke, dass Sané mental nicht immer so frei sei, wie er es für sein assoziatives Spiel bräuchte.

Sané brauche die Freiheit, Fehler machen zu dürfen. "Aber wenn ständig die Angst mitspielt, dass nach dem ersten Fehler im Spiel sofort wieder Kritik aufkommt: Wie soll Leroy da dauerhaft funktionieren?", fragte Gündogan.

Der frühere Kapitän kritisierte auch die Entscheidung des damaligen Bundestrainers Joachim Löw, kurz vor der WM 2018 auf Sané zu verzichten. Dass er vor der WM 2018 aus dem Nationalmannschaftskader gestrichen wurde, habe ihm wehgetan. Er habe es auch nicht verstanden, schrieb Gündogan.

Gündogan und Sané spielten ab 2016 bei Manchester City und später in der Nationalelf zusammen. Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei der EM 2024 in Deutschland an. Er hat 82 Länderspiele absolviert und an vier großen Turnieren für den DFB teilgenommen. Mit Manchester City wurde er 2023 Champions-League-Sieger und insgesamt fünfmal englischer Meister. Er spielte unter Erfolgstrainern wie Pep Guardiola, Jürgen Klopp, Joachim Löw und Hansi Flick. Seit 2025 läuft der zentrale Mittelfeldspieler für den türkischen Traditionsclub Galatasaray Istanbul auf - gemeinsam mit Sané.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.06.2026 - 13:25 Uhr

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