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Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne ab und rutschte schließlich ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax lässt geringfügig nach - Öl und Gas teurer


Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne ab und rutschte schließlich ins Minus.

"Der heutige Handelstag verlief insgesamt ohne größere Störfeuer, lediglich die diplomatischen Rempeleien der beiden Verhandlungspartner USA und Iran sorgten kurzfristig für etwas Aufsehen", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Insgesamt lässt sich weiter ein leicht positives Sentiment feststellen. Die vergangenen Handelstage waren einmal mehr von sehr vielen Impulsen und Markteinflüssen geprägt, die es über das Wochenende zu verarbeiten gilt."

Die kommende Woche werde das Börsenkarussell wieder neu anschieben, erklärte der Analyst. "Konjunkturdaten wie der PCE-Deflator und das US-BIP plus Quartalszahlen von Micron Technologie und FedEx könnten es eventuell etwas beschleunigen."

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall und Porsche an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Volkswagen-Aktien.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juli kostete 42 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 80,08 US-Dollar, das waren 23 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1470 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8718 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.06.2026 - 17:45 Uhr

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