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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne ab und rutschte schließlich ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet über 25.000 Punkten - Fed dämpft Zinssenkungshoffnungen


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Donnerstagmorgen positiv in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.055 Punkten berechnet, 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

"Auch wenn der Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten noch weit ist, rückt allein durch die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Krieges das Thema an der Börse in den Hintergrund und macht Platz für andere Schauplätze", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

"Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh hat gestern zumindest mal die meisten Marktteilnehmer überrascht, wenn nicht sogar viele von ihnen auf dem falschen Fuß erwischt. Zwar beließ die Fed wie erwartet die Zinsen, wo sie sind, aber im geldpolitischen Gremium macht man sich doch mehr Sorgen um die Inflation als gedacht."

"Die Hälfte der Abstimmungsberechtigten erwartet noch in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung. Sechs Notenbanker können sich sogar eine noch weitreichendere Straffung vorstellen. Nur ein einziges Mitglied erwartet eine Senkung der Zinsen im laufenden Jahr. Dieses Ergebnis hat auch noch die letzte Zinssenkungshoffnung aus dem Markt gewischt und für etwas Ernüchterung gesorgt."

"Der Handel in Asien wurde weitgehend von der geopolitischen Entspannung in Nahost beflügelt, sowohl der Nikkei als auch der Kospi erreichten neue Allzeithochs. Weniger freundlich war die Stimmung in China. Hier zeigen sich die Konjunkturindikatoren weiterhin schwach und die Investoren schichten tendenziell in Finanzmärkte um, die mehr Kurspotenzial bieten."

"Heute stehen die Notenbanksitzungen der Bank of England und der Schweizer Nationalbank auf der Agenda. Außerdem werden die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und der Philly-Fed-Index in den USA veröffentlicht", so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1512 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8687 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.308 US-Dollar gezahlt (+1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,30 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 77,91 US-Dollar, das waren 164 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.06.2026 - 09:31 Uhr

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