Donnerstag, 18. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Fracking könnte Gasversorgung nur langfristig stärken
KNDS plant zwei neue Produktionsstätten in Deutschland
Energieintensive Unternehmen fordern Abschwächung von CO2-Handel
Dax startet im Minus - Kampf mit 25.000er-Marke geht weiter
Höcke will Unvereinbarkeitsliste der AfD überarbeiten lassen
Dax legt geringfügig zu - Aktien von Bayer und Commerzbank gefragt
Merz startet letzten G7-Gipfeltag mit Treffen mit Carney
Grünen-Chefin Brantner dringt auf Taten bei G7-Hilfen
EKD-Ratsvorsitzende fordert mehr Solidarität mit Juden
Finanzministerium plant Steuervereinfachungen

Newsticker

08:25Privathaushalte finanzieren über die Hälfte der Gesundheitsausgaben
08:20Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe etwas höher
08:16Gastgewerbeumsatz im April unverändert
08:13Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im April
07:24Energielobby kritisiert Regierung bei Stromnetzausbau
06:40NRW-Finanzminister stellt Bedingungen für Steuerreform
06:39EU-Kommissar warnt Deutschland vor Alleingang bei Aufrüstung
06:30Linken-Abgeordnete fordern Absage der Gehaltsdeckel-Debatte
06:26Linken-Chef-Kandidat offen für Kooperation mit CDU in Sachsen-Anhalt
06:24Mehrheit fordert mehr Schutz für Jugendliche im Netz
06:22Union offen für Senkung des Bürgergeld-Regelsatzes
06:20Verbraucherzentrale kritisiert EU-Gentechnik-Entscheidung
06:17Wadephul: Hormus-Mandatsentwurf in wenigen Tagen möglich
06:11Fußball-WM: Kolumbien siegt 3:1 gegen WM-Debütant Usbekistan
05:00Weber fordert europäische Armee

Börse

Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.935 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehe der Dax am Mittag vorübergehend ins Plus. Im Anschluss hielt er sich unter Schwankungen nah am Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Energielobby kritisiert Regierung bei Stromnetzausbau


Strommast (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) übt deutliche Kritik am Engagement der Bundesregierung beim Ausbau der Stromnetze. In einem Positionspapier fordert der Lobbyverband eine massive Beschleunigung des Netzausbaus - unter anderem, indem Umweltprüfungen verkürzt werden.

"Der Gesetzgeber muss Maßnahmen ergreifen, die zu einer spürbaren Beschleunigung des Netzausbaus schnell und wirksam beitragen", heißt es in dem Schreiben, aus dem der "Spiegel" berichtet. Die Zeit dränge. "Wichtig ist, dass wir den Stromnetzausbau vorantreiben." Ein "konsequenter Leitungsausbau" sei einer der "wichtigsten Hebel, um die Energiewende erfolgreich zu machen", so der BDEW. Derzeit, so kritisiert der Verband, dauere es zehn Jahre, bis eine 110-Kilovolt-Leitung fertiggestellt sei. Dies sei "für einen Industriestandort wie Deutschland inakzeptabel".

Die Koalition habe ein wirksames Instrument, das sie bislang allerdings nicht nutze: das Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Das Regelwerk soll unter anderem die Nutzung des Infrastruktur-Sondervermögens im Volumen von 500 Milliarden Euro vereinfachen. Doch bislang hängt es im Parlament fest. "Das Gesetz muss dringend um Belange der Energiewirtschaft erweitert werden", fordert der BDEW.

"Die Stromnetze sind das Rückgrat der Energiewende", sagte Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, dem "Spiegel". Angesichts des anhaltenden Zubaus an dezentraler Einspeisung und Last sei ein "weiterer Ausbau zentral für den Standort Deutschland". "Die Politik muss daher jetzt handeln und Planungs- und Genehmigungsprozesse wirksam beschleunigen", so Andreae.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.06.2026 - 07:24 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung