Donnerstag, 18. Juni 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.935 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehe der Dax am Mittag vorübergehend ins Plus. Im Anschluss hielt er sich unter Schwankungen nah am Vortagesschluss. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Mehrheit fordert mehr Schutz für Jugendliche im Netz
Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland fordert von der Politik mehr Maßnahmen zum Schutz junger Verbraucher. Das geht aus dem Verbraucherreport 2026 des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) hervor, über den die "Rheinische Post" berichtet. Den Daten zufolge betrifft das vor allem die Bereiche Online-Dienste, Finanzen und Ernährung. 79 Prozent der Befragten gaben an, dass die Politik Kinder und Jugendliche stärker schützen sollte, auch wenn das strengere Regeln für Unternehmen und Plattformen bedeutet. Die Ergebnisse der Telefonbefragung, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa unter gut 1.500 Personen ab 14 Jahren im vergangenen April durchführte, sind eindeutig: 87 Prozent der Menschen bewerten den Schutz von Kindern und Jugendlichen durch die Politik bei der Nutzung sozialer Dienste wie Social Media oder Online-Games als sehr oder eher schlecht. Nicht besser sieht es beim Schutz vor Überschuldung im Bereich Finanzen aus. Rund 82 Prozent, also acht von zehn Befragten, bemängeln den bisherigen Schutz junger Verbraucher durch die Politik als ebenso schlecht. Auch bei der Ernährung wollen knapp drei Viertel (74 Prozent) mehr Schutzmaßnahmen von der Politik für Kinder und Jugendliche sehen. Vzbv-Vorständin Ramona Pop sagte der "Rheinischen Post": "Ungesunde Lebensmittel, süchtig machende Online-Medien, drohende Schuldenfallen: Der Verbraucheralltag junger Menschen ist sehr komplex." Gleichzeitig hätten Kinder und Jugendliche ein Recht darauf, gesund und sicher aufzuwachsen. "Dieser Verantwortung wird die Politik aus unserer Sicht oft nicht gerecht. Das sieht auch die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher so", betonte Pop. Sie forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. Kinder und Jugendliche dürften nicht außen vor bleiben. Sie hätten ein Recht auf Teilhabe - analog und digital. Die Politik müsse dafür sorgen, dass digitale Angebote auch für junge Menschen sicher sind, sagte Pop. "Hier brauchen wir zeitnah Lösungen, die Kinder und Jugendliche deutlich besser schützen." Auch beim Thema Finanzen müsse man die Risiken Überschuldung und Betrug, gerade für die ganz Jungen, minimieren. Zudem müsse die Politik Rahmenbedingungen schaffen, die eine gesunde Ernährung ermöglichen, sagte Pop. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 18.06.2026 - 06:24 Uhr
Andere News
Rüstung in Europa: »Bei der Verteidigung fällt mir kaum ein gelungenes Projekt ein«
NSDAP-Archiv: Finden Sie heraus, was Ihre Familie unter Hitler getan hat
Nationalsozialismus: »Die SS war der Motor für Hitlers Mordapparat«
Nazi-Kartei jetzt mit Links zu SS-Akten: Was Sie über die SS wissen sollten
WM 2026 Live: Cristiano Ronaldo auswechseln? Portugal-Trainer verteidigt seinen Superstar
| ||