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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne ab und rutschte schließlich ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax schließt auf Vortagesniveau - Autowerte bremsen Euphorie


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Am Dienstag hat der Dax seine zwischenzeitlichen Gewinne im Tagesverlauf größtenteils wieder abgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.910 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

"Auch wenn der Dax die im Handelsverlauf erklommene Hürde von 25.000 Punkten auch heute nicht nachhaltig überwinden konnte, bleibt die Stimmung in Frankfurt grundsätzlich positiv", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Auf dem Weg nach oben gebremst haben den Index heute die Autobauer, hier sorgte die Absatzwarnung von Volkswagen in China für Verunsicherung. Die Investoren gingen eigentlich davon aus, dass sich die konjunkturelle Situation im Reich der Mitte nach der langen Durststrecke wieder aufhellen würde. Heute aber drückten die unter den Erwartungen liegenden Einzelhandelsumsätze in China zusätzlich auf die Stimmung."

"Insgesamt aber sind die weltweiten Investoren mit den zunehmenden Friedenshoffnungen in Nahost wieder zurück im Risk-on-Modus. Die Stimmung an der Wall Street bleibt positiv und wird von der Euphorie rund um den Mega-Börsengang von SpaceX zusätzlich angeheizt. Die Aktien können den zweiten Handelstag in Folge zulegen und springen über 200 Dollar. Damit bleiben die KI-Euphorie und der erfolgreiche IPO von Elon Musks visionärer Raumfahrtaktie die wesentlichen Kurstreiber für den US-Aktienmarkt. Der Iran-Konflikt hatte lediglich eine aufschiebende Wirkung, war aber nie ein wirklicher Showstopper. Jetzt wird es spannend, wie lange sich diese Entwicklung fortsetzen kann."

"Die Zinserhöhung in Japan wurde im Vorfeld größtenteils antizipiert. Lediglich die geänderte Tonalität in Bezug auf die Inflationserwartungen sorgte für Zurückhaltung am Markt. Im Kontext der fallenden Energiepreise dürfte sich dieses Thema jedoch aufweichen und bei folgenden Entscheidungen nicht mehr so stark ins Gewicht fallen. Eine ähnliche Argumentation wird auch von der US-Notenbank erwartet. Sie dürfte sich für 2026 eher defensiv positionieren und mit Zinsmaßnahmen zurückhalten. Im kommenden Jahr könnten dann zwei Zinssenkungen folgen", sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1605 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8617 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.326 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 119,86 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 80,00 US-Dollar, das waren 317 Cent oder 3,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.06.2026 - 17:44 Uhr

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