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Der Dax ist am Freitagmorgen freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.505 Punkten berechnet, 1,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten MTU, Heidelberg Materials und die Deutsche Bank, am Ende Brenntag, Rheinmetall und die Deutsche Börse. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutsche Wirtschaft kämpft weiter mit hohen Energiepreisen


Tankstelle (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Nach Einschätzung der Bundesregierung steht die deutsche Wirtschaft weiter massiv unter dem Einfluss der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten sowie der gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise.

Die Stimmung in der Industrie habe sich stabilisiert, während die Dynamik bei Dienstleistern nachgelassen habe, heißt es im am Freitag veröffentlichten Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums für Juni. Besonders konsumnahe Bereiche wie der Einzelhandel und das Gaststättengewerbe spürten die Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund von Kaufkraftverlusten und Unsicherheit.

Die Industriekonjunktur zeigte sich zu Beginn des zweiten Quartals verhalten. Nach einem kräftigen Anstieg der Auftragseingänge im März gab es im April einen Rücksetzer. Die Industrieproduktion stagnierte, und sowohl Auftragseingänge als auch Produktion waren im Dreimonatsvergleich rückläufig. Die Verbraucherpreise verlangsamten sich im Mai auf 2,6 Prozent, was wohl unter anderem mit dem Tankrabatt zusammenhängt.

Der Arbeitsmarkt entwickelte sich im Frühjahr weiterhin schwach. Die Zahl der Arbeitslosen ging im Mai saisonbereinigt leicht zurück, während die Erwerbstätigkeit im April weiter abnahm. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung war im Trend ebenfalls rückläufig. Hohe Energiepreise und die Unsicherheit über den Fortgang des Krieges im Nahen Osten ließen keine Belebung der Arbeitskräftenachfrage erwarten, so das Ministerium.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.06.2026 - 10:25 Uhr

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