Donnerstag, 11. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Özoguz fordert Fifa-Eingreifen bei Eklat um WM-Schiri
US-Inflationsrate im Mai bei 4,2 Prozent
Dax lässt deutlich nach - Nahost-Konflikt belastet Aktienmarkt
Krach schlägt "Zukunfts-Solidaritätsabgabe" vor
Dax rutscht ins Minus - Indexschwergewichte unter Druck
Innenminister wollen Bevölkerungsschutz im Unterricht verankern
Migrationsexperten zweifeln an Effektivität von Grenzkontrollen
Hubig will längere Verjährungsfrist für Sexualstraftaten
Sachsen will härtere Maßnahmen gegen strafunmündige Kinder
SPD drängt auf Pharma-Kurswechsel bei Krankenkassen-Sparpaket

Newsticker

11:11Bildungsminister wollen mehr Wettkampf bei Bundesjugendspielen
11:00IWH: Wirtschaftswachstum nur bei Öffnung der Straße von Hormus
10:55Unionsfraktionsvize kritisiert SPD-Vorschlag für neuen Soli
10:47Linke kritisiert Merz nach Treffen mit Sozialpartnern
10:30Ipsos: Grüne weiter vor SPD, Zufriedenheit mit Kanzler Merz sinkt
10:29IG Metall mahnt Fortsetzung des Sozialpartnerdialogs an
10:06Sachsens Justizministerin pocht auf Abschaffung von Paragraf 188
10:01Drei indische Seeleute bei US-Angriff auf Öltanker getötet
09:41Merz will "starken Platz" für Europa in "neuer Weltordnung"
09:33Dax startet vor EZB-Zinsentscheid zurückhaltend
08:52Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung
08:45Schenderlein: Fußball ersetzt keine Politik
08:19Personal in Gesundheitsämtern im Jahr 2025 gewachsen
08:14Mehr Gaststudierende im vergangenen Wintersemester
08:08Weniger Übernachtungen im April

Börse

Der Dax ist am Donnerstagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.205 Punkten berechnet, wenige Punkte über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Sachsens Justizministerin pocht auf Abschaffung von Paragraf 188


Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Sachsens Justizministerin Constanze Geiert (CDU) fordert die Abschaffung des Tatbestands der Politikerbeleidigung. Der Paragraf 188 des Strafgesetzbuchs verfehle seine intendierte Wirkung, begründete sie ihre Forderung.

Wie Geiert dem "Spiegel" sagte, habe man mittlerweile die Situation, dass insbesondere Spitzenpolitiker in die Schlagzeilen gerieten, weil vermeintliche Kleinigkeiten oder Bagatellen tatsächlich strafbewehrt seien. Gleichzeitig hätten die vielen Tausend Kommunalpolitiker, um deren Schutz es vor allem gehen sollte, nichts davon. Die Beleidigungen blieben in der Kommunalpolitik im Alltag, wie sie sind. Fälle von Kommunalpolitikern hätten auch in der Strafverfolgung keine große Bedeutung, da gehe es meistens um Bundes- oder Landespolitiker. "Das fühlt sich für viele an, wie ein Zweiklassenstrafrecht", sagte Geiert weiter.

Sie führte aus, dass man den normalen Beleidigungstatbestand in Paragraf 185 für die allgemeine Bevölkerung habe. Aus ihrer Sicht sei das ausreichend, und zwar für alle gleichermaßen - egal ob Spitzenpolitiker oder Bürger. Bundes- und Landespolitiker könnten Menschen beschäftigen, die sich um die Strafverfolgung von Beleidigungen kümmerten und das Internet durchforsteten. Oft fragten auch die Staatsanwaltschaften an, ob ein Strafantrag gestellt werden solle oder nicht. Oder sie würden aus eigenem Ermessen tätig. Geiert fügte hinzu, wenn sie sich in die Lage versetze, möchte sie schon selbst entscheiden, ob sie Strafantrag stelle oder nicht, wenn eine Beleidigung gegen sie im Netz kursiere.

Die CDU-Politikerin legt der an diesem Donnerstag in Hamburg beginnenden Justizministerkonferenz eine Initiative zur Abschaffung des Paragrafen 188 des Strafgesetzbuchs vor. Dieser stellt gegen "Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung" unter Strafe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.06.2026 - 10:06 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung