Mittwoch, 10. Juni 2026
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Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.195 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf dem Schlussniveau vom Dienstag verlor der Dax bis zum Mittwoch deutlich, bevor er am Nachmittag einen Teil seiner Verluste wieder abbaute. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Schlink kritisiert Umgang mit AfD in Parlamenten
Der Jurist und Schriftsteller Bernhard Schlink hat den parlamentarischen Umgang mit der AfD kritisiert. Zwar sehe er "keine Perspektive" für einen Abbau der politischen Brandmauer zur Partei, sagte Schlink dem Podcast "Einspruch" der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Problematisch sei jedoch, dass man die AfD "an den parlamentarischen Ritualen und Konventionen nicht so teilnehmen lässt wie alle anderen". Schlink verwies dabei unter anderem auf die Ablehnung von AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze und Vizepräsidentschaften. Ein solches Vorgehen sei nicht nur institutionell heikel, sondern sende auch ein politisches Signal an viele Bürger, vor allem in Ostdeutschland, nicht gehört zu werden. Gerade darin liege eine zusätzliche Gefahr für das Vertrauen in die demokratischen Institutionen. Zugleich deutete Schlink an, dass mehr parlamentarische Verantwortung für AfD-Abgeordnete auch zu einer anderen Dynamik führen könnte. Wenn Abgeordnete der Partei selbst in den Parlamentsbetrieb eingebunden seien und dort für Ordnung und Verfahren mitverantwortlich würden, könne das durchaus eine positive Wirkung entfalten, behauptete er. Mit Blick auf die Frage, wie sich das Vertrauen in die Demokratie insgesamt stärken lasse, sprach sich Schlink für die Einrichtung von Bürgerräten aus. Diese seien "eine milde Form von direkter Demokratie" und könnten dazu beitragen, politische Energie in fruchtbarere Bahnen zu lenken, als das gegenwärtig teils der Fall sei. Auch zum Straftatbestand der Politikerbeleidigung äußerte sich der frühere Staatsrechtslehrer und Landesverfassungsrichter kritisch. Diesen bezeichnete Schlink als "bizarr". Politiker müssten seiner Auffassung nach "ein dickes Fell haben". © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 10.06.2026 - 20:36 Uhr
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