Samstag, 06. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Warken verteidigt Streichung der 100.000-Euro-Grenze bei Pflege
Wildberger: TKG-Novelle soll Glasfaserausbau beschleunigen
US-Börsen auf Talfahrt - Tech-Ausverkauf und robuster Arbeitsmarkt
NRW gewinnt zwei Drittel der Klagen gegen Krankenhausreform
Linke kritisiert Altersbezüge von Abgeordneten als zu hoch
Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit 1,5 Jahren
Familienunternehmer fordern Wegfall der Sommerpause
Hubig ruft zu Auseinandersetzung mit Organspende auf
Ukrainischer Außenminister: Sonderregeln für Russen bleiben
Bericht: DB Cargo steht wegen Beihilfen erheblich unter Druck

Newsticker

20:28Stegner lobt Schröders Treffen mit Putin als Chance
19:43Lottozahlen vom Samstag (06.06.2026)
19:29Bilger lehnt Streichung der Sommerpause ab
19:16Insa: Union fällt auf Vierjahrestief
18:55Bayern starten in Osnabrück in den DFB-Pokal
18:00Verfassungsschützer für Prüfung der Geheimschutzpraxis im Bundestag
17:15Formel 1: Antonelli sichert sich die Pole-Position in Monaco
16:24Brückensperrung in Bonn: Grüne kritisieren falsche Prioritäten
15:49Ebola-Patient nach erfolgreicher Behandlung aus Charite entlassen
15:21Studie: Mundgesundheit könnte weibliche Fruchtbarkeit beeinflussen
14:24Feuerwehrverbände planen strategische Partnerschaft
11:58Koalition streitet über Abschaffung von Paragraf 188
11:14CSU-Politiker warnt vor Kürzungen bei Organspendeberatung
10:37Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit 1,5 Jahren
10:23Bericht: DB Cargo steht wegen Beihilfen erheblich unter Druck

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.759 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Stegner lobt Schröders Treffen mit Putin als Chance


Kreml (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Während die Bundesregierung mit größtmöglicher Zurückhaltung auf das Gespräch zwischen Ex-Kanzler Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau reagiert, hat der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner lobende Worte für das Treffen gefunden.

"Egal, was man von Gerhard Schröder hält, muss doch jeder anerkennen: Es ist eher eine Chance als ein Risiko, wenn der frühere Bundeskanzler Schröder mit Präsident Putin redet", sagte Stegner dem "Tagesspiegel". Er fragte, was ein solches Vier-Augen-Gespräch schaden solle. Ob es am Ende nützen werde, lasse sich heute kaum abschätzen.

In der "teils großen Erregung über Schröder" müsse man unterscheiden, sagte der Ex-SPD-Vize. Ein Verhandlungsführer für den Westen könne Schröder nicht sein. "Aber natürlich kann er ein Vermittler zu Putin sein." Schröder sei kein aktiver Politiker mehr, er entscheide damit auch nichts.

"Wer in Deutschland hat denn noch Zugänge zu Putin?", fragte Stegner. Man könne froh sein, dass der Draht zwischen Schröder und Putin noch funktioniere. Er sei sicher: Schröder sei nicht im Kreml gewesen, um Putin zu "diesem schrecklichen Krieg zu gratulieren" oder ihn zu "umschmeicheln". Putin habe bisher kein Kriegsziel erreicht, und er müsse diesen Krieg beenden.

"Die Empörung der üblichen Verdächtigen über Schröder" bringe keinen Schritt weiter und helfe auch der Ukraine nicht, sagte Stegner. Es bringe auch nichts, Putin an der Kreml-Mauer zuzurufen, er sei ein Diktator. Stattdessen solle man sich über "jeden, wirklich jeden Versuch freuen", wenn ein "Elder Statesman wie Schröder" auf Putin einwirke.

Die Bundesregierung wollte das Treffen zwischen Schröder und Putin auf "Tagesspiegel"-Anfrage nicht kommentieren. Das Auswärtige Amt teilte dem "Tagesspiegel" auf Nachfrage mit, man sei in die Unterredung zwischen Schröder und Putin nicht eingebunden gewesen. Das Büro Schröders reagierte auf eine "Tagesspiegel"-Anfrage am Samstag zunächst nicht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.06.2026 - 20:28 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung