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Finanzmärkte aktuell:

Bayer warnt vor Ernteausfällen durch Hormus-Blockade


Mähdrescher (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts des fortdauernden Iran-Kriegs und der blockierten Hormus-Meerenge warnt Bayer-Vorstandschef Bill Anderson vor den Folgen für Ernten in Europa und Nordamerika.

"Durch die Straße von Hormus läuft rund ein Drittel des Welthandels mit stickstoffbasiertem Dünger. Bleibt die Route blockiert, kann das schon im Herbst zu deutlich geringeren Ernten auf der Nordhalbkugel führen", sagte Anderson dem Portal "T-Online". Das hätte auch Auswirkungen für Bayer, obwohl der Konzern gar keinen Dünger herstelle oder vertreibe.

Bei Mais sei der Zusammenhang zu fehlendem Dünger durch die Hormus-Blockade unmittelbar: weniger Dünger, weniger Ertrag. Viele Menschen sagten, sie äßen gar nicht viel Mais. Doch Mais sei auch ein zentraler Bestandteil von Tierfutter. "Wenn Mais knapp wird, kann das auch Fleisch, Eier und andere Lebensmittel verteuern", so Anderson.

Der Manager sagte, man müsse Engpässe vermeiden und sicherstellen, dass die Produkte für Gesundheit und Ernährung ihr Ziel erreichten. Wenn Staaten miteinander in Konflikt gerieten, werde diese Aufgabe schwieriger. Die Welt brauche immer bessere Pflanzen, und die Hauptsorge gelte den Menschen in der Region. "Für uns sind Nahrung und Medizin Menschenrechte. Deshalb können Beeinträchtigungen des Handels bei Dünger, Saatgut oder Arzneimitteln so gefährlich sein."

Wenn Landwirte nicht genug Dünger hätten und deshalb weniger Erträge, helfe das dem Konzern nicht. Dann könne das dazu führen, dass sie auch weniger Saatgut kauften. "Ohnehin setzen wir als multinationales Unternehmen natürlich auf einen freien Welthandel. Den bedroht die Hormus-Blockade", sagte der Bayer-Vorstandschef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.06.2026 - 07:04 Uhr

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