Donnerstag, 04. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Sicherheitsallianz warnt vor chinesischer Spionage über Linkedin
Hubertz verteidigt geplante Wohngeld-Kürzungen
IG Metall wirft Regierung Versagen bei Entgelttransparenz vor
Fiedler widerspricht Bas im Streit um Beamten-Pensionen
Wirtschaftsweiser warnt vor hohen Pflegekosten für Kinder
Studie: Jede dritte deutsche Erfindung in ausländischer Hand
Personalrat des Kanzleramts warnt vor Stellenabbau
Opposition kritisiert Regierung nach Niederlage bei UN-Wahl
SPD will Zivilschutz als Unterrichtsfach verankern
Reiche will CO2-Emissionshandel weiter abschwächen

Newsticker

18:19Lufthansa-Maschine fällt am Frankfurter Flughafen auf die Nase
17:55Stahlwerke drosseln Produktion wegen Bahnchaos
17:41Dax legt zu - SAP-Aktien gefragt
17:17SPD hält Warkens Pflegereform für unzureichend
16:58Schauspieler Axel Schreiber mit 49 Jahren an Krebs gestorben
16:56Kubicki kritisiert Reise von AfD-Politikern nach Sankt Petersburg
16:22Städtebund zeigt sich enttäuscht über geplante Pflegereform
16:09Arbeiter-Samariter-Bund nennt Pflegereform "Bankrotterklärung"
15:10VdK kritisiert Pflegereform als "Schlag ins Gesicht" von Angehörigen
14:47Heusgen gegen Streben nach ständigem Sitz im UN-Sicherheitsrat
14:34Trade Republic wird Vertriebspartner für SpaceX-Börsengang
14:30Söder warnt Pistorius vor Schwächung von Landeskommandos
14:21Bahn fürchtet Probleme für Regionalverkehr wegen Italo-Konkurrenz
13:48Heusgen wirft Merz "Relativierung des Völkerrechts" vor
13:43Familienministerin hält Senkung der Elterngeld-Monate für denkbar

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.945 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Tagesstart schwankte der Dax im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Stahlwerke drosseln Produktion wegen Bahnchaos


Stahlproduktion (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Große deutsche Stahlwerke müssen offenbar wegen der Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn ihre Produktion drosseln. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe).

Demnach behindern Baustellen an wichtigen Bahnstrecken in Norddeutschland die Versorgung der Werke durch Güterzüge. Ein Sprecher des Stahlkonzerns Salzgitter AG aus Niedersachsen sagte der Zeitung, wegen der Störungen bei Güterzügen habe man die Hochofenproduktion bereits drosseln müssen. Salzgitter, Deutschlands drittgrößter Stahlhersteller, erhält Eisenerz, Kohle und Schrott per Güterzug. "Sollte sich die Situation nicht kurzfristig verbessern, sehen wir uns gezwungen, weitere Produktionsdrosselungen vorzunehmen", sagte der Sprecher der Zeitung.

Kurzfristig wirksame Verbesserungen seien bislang leider nicht erkennbar, ergänzte er. Die Störungen verursachten bei dem Konzern massive Kosten und für Deutschland "inzwischen auch spürbare volkswirtschaftliche Schäden".

Der Stahlkonzern Arcelor-Mittal betreibt Stahlwerke in Hamburg, Bremen und Eisenhüttenstadt. Beim Werk in Brandenburg sei es bereits zu ersten Produktionskürzungen gekommen, weil nicht genug Eisenerz angeliefert worden sei, sagte ein Sprecher der "Süddeutschen Zeitung".

Ursache sei das anhaltende Baustellenchaos im norddeutschen Schienennetz und die Tatsache, dass die Deutsche Bahn diesen Güterzügen zu wenig Priorität einräume, ergänzte er. Der Staatskonzern habe die Lage nicht ausreichend unter Kontrolle und keinen erkennbaren Plan, um eine stabile Versorgung schnell wieder sicherzustellen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.06.2026 - 17:55 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung