Montag, 01. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kenfo-Chefin wirbt für Aktienrente
FDP setzt Parteitag fort - Antragsberatung im Fokus
Bitburger erhofft sich von WM höhere Marktanteile
Regierung verfehlt Ziele beim Infrastruktur-Sondervermögen
DB-Infrago warnt vor Sonderkonditionen für Italo
Ärztepräsident fordert strengere Gesetze gegen Nikotinprodukte
Olympia-Entscheid in Hamburg: Erste Ergebnisse sehen Gegner vorn
Windbranche warnt vor schwerer Krise durch Gesetzespläne
Schwarz-Rot fordert gemeinsamen "Pakt für den Rechtsstaat"
WM-Testspiel: Deutschland schlägt Finnland deutlich

Newsticker

06:34Neues Milliardendefizit bei Bundesagentur für Arbeit erwartet
06:30Verdi-Chef verteidigt Buhrufe gegen Merz
06:00Ukrenerho rät Deutschland zu Flugverbot über Umspannwerken
06:00Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon
06:00Gutachten: Ministerium handelte bei Wehrdienst rechtswidrig
05:00Krane bestätigt späte Nominierung als FDP-Generalsekretär
01:00Weber unterstützt EU-Sonderstatus für Ukraine
00:01Umfrage: 41 Prozent sehen Union ohne Merz mit mehr Chancen
00:01Strack-Zimmermann kontert Kubicki-Kritik an Kandidatur
00:00DIHK-Chef fordert Abschaffung des Energieverbrauchdeckels
00:00Grüne warnen Merz vor Gefährdung von UN-Sicherheitsratskandidatur
00:00Rentenversicherung erwartet stärkeren Beitragsanstieg ab 2028
22:48Wadephul kritisiert Israel für Vorrücken im Südlibanon
22:38WM-Testspiel: Deutschland schlägt Finnland deutlich
22:25SPD-Politikerinnen werfen Union Blockade von Entgelttransparenz vor

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.105 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start schwankte der Dax überwiegend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon


Libanon (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der Eskalation der Kämpfe im Libanon hat die Welthungerhilfe die Bundesregierung dazu aufgerufen, die Hilfen für das Land aufzustocken. "Die humanitäre Lage im Libanon hat sich seit Kriegsbeginn dramatisch verschärft und das Land droht in einer Dauerkrise zu versinken", sagte Programmvorständin Bettina Iseli dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" mit Blick auf geschätzt eine Million Binnenflüchtlinge - ein Fünftel der Bevölkerung.

Iseli forderte die Bundesregierung auf, deutlich mehr humanitäre Hilfe bereitzustellen und sich für einen dauerhaften Waffenstillstand und eine politische Lösung einzusetzen. Sie äußerte sich aus Anlass einer geplanten Reise von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) in den Libanon am Montag und Dienstag. Dort will sie unter anderem Flüchtlingslager besuchen. Die Bundesregierung hatte dem Libanon im März nach dem Beginn des Iran-Kriegs 70 Millionen Euro zur Versorgung von Flüchtlingen bereitgestellt.

3.000 Menschen seien bisher getötet worden, 9.000 verletzt, sagte Iseli. Inzwischen litten rund 1,24 Millionen Menschen unter akuter Ernährungsunsicherheit. "Krieg, Vertreibung und steigende Preise treiben immer mehr Familien in den Hunger. Viele Eltern wissen nicht mehr, wie sie ihre Kinder ernähren sollen", so Iseli. Schulen seien zu Notunterkünften geworden, wodurch viele Kinder nicht mehr regulär lernen könnten.

"Gleichzeitig geraten die Gastfamilien und libanesischen Gemeinden, die Menschen auf der Flucht aufnehmen, immer stärker unter Druck, weil die Gesundheitsversorgung und soziale Dienste längst überlastet sind", beklagte sie. "Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass die Gefahr sozialer Spannungen massiv steigt, wenn Menschen ohne Einkommen und ohne ausreichende humanitäre Hilfe monatelang ausharren müssen", warnte die Vertreterin der Welthungerhilfe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.06.2026 - 06:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung