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Der Dax ist am Dienstag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.310 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, die Deutsche Bank und die Allianz, am Ende Merck, Infineon und Scout24. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet im Minus - Keine Panik nach neuen US-Angriffen im Iran


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Dienstag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.310 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, die Deutsche Bank und die Allianz, am Ende Merck, Infineon und Scout24.

Wieder einmal müssten sich Anleger fragen, ob sie einen Friedensvertrag zwischen den USA und dem Iran verfrüht eingepreist haben, sagte Thomas Altmann von QC Partners. "Die neuen US-Angriffe sorgen auf dem Parkett zwar nicht für Panik. Die Auswirkungen sind eher gering. Trotzdem werden Teile der jüngsten Kursgewinne wieder abgegeben." Zum jetzigen Zeitpunkt sei offen, ob diese Angriffe der Beginn einer neuen Eskalation seien. "Oder ob die Verhandlungen durch diese Angriffe nur verzögert werden." Viel werde jetzt davon abhängen, wie der Iran auf die neuen Angriffe reagiere.

"Der gestrige Kursgewinn beim Dax war beeindruckend", so Altmann. "Das Handelsvolumen war es allerdings nicht. Erwartungsgemäß verlief der Handel am Feiertag ohne viel Volumen. Tatsächlich wurden in diesem Jahr noch nie so wenige Aktien an einem Tag gehandelt wie gestern." Entsprechend folge heute der Bewährungstest für den gestrigen Kursgewinn. "Und es muss angezweifelt werden, dass auf dem jetzigen Kursniveau viele zum Kaufen bereit sind."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1632 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8597 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 99,04 US-Dollar; das waren 3,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.05.2026 - 09:30 Uhr

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