Freitag, 22. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Vereitelter Mordanschlag: Beck will härtere Gangart gegenüber Iran
Dax weiter freundlich - defensives Verhalten vor dem Wochenende
Verbändebündnis fürchtet Einbruch beim Wohnungsbau
Schwarz-Rot setzt auf WM-Schub
THW warnt vor wachsender Waldbrandgefahr durch Klimawandel
Russland weitet verdeckte Operationen gegen Deutschland aus
Wolfsburg und Paderborn trennen sich torlos im Relegations-Hinspiel
Gefängnisse in zehn Bundesländern vollbelegt
Prien verteidigt Einschnitte beim Elterngeld
Wirtschaftsweiser rechnet mit Steuererhöhungen

Newsticker

17:45EU will Rekordstrafe gegen Google
17:43Dax legt vor Pfingstwochenende deutlich zu
17:19Sachsen-Anhalt kauft Intel-Grundstück zurück
17:00Kubicki spricht auch mit AfD-Vertretern
16:49Schwesig fordert Verlängerung des Tankrabatts
16:48Union befürwortet 8.000 Euro Rückkehrprämie für Syrer
16:44Infineon will keine neuen Fabriken bauen
16:40Bavaria Film wird aufgespalten und sucht Investoren
16:39Ex-Wirtschaftsweise kritisiert Gießkannenprinzip bei Entlastungen
16:38Deutschland und andere Länder kritisieren Israels Regierung
16:30Ikkimel auf Platz eins der Album-Charts
14:55CDU-Arbeitnehmerflügel weist Kritik an Anti-AfD-Broschüre zurück
14:44Schneider will Klimaschutzprogramm nachbessern
14:01Wagner bleibt Cheftrainer beim 1. FC Köln
13:35Linke kritisiert Einbruch bei Wohnungsfertigstellungen

Börse

Vor dem Pfingstwochenende ist an den deutschen Börsen noch mal richtig Kauflaune ausgebrochen, der Dax hat vergleichsweise deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss standen 24.889 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 1,2 Prozent mehr als am Donnerstagnachmittag. Für Börsianer steht allerdings kein langes Wochenende bevor, denn am Montag wird an den Börsen trotz Feiertags gehandelt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kubicki spricht auch mit AfD-Vertretern


Wolfgang Kubicki (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der designierte FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat nach eigenen Angaben keine Berührungsängste mit der AfD. "Ja, ich rede auch mit AfD-Vertretern", sagte Kubicki dem ARD-Hauptstadtstudio für das "Interview der Woche". Er setze auf Ab- statt Ausgrenzung.

In Berlin führt er als ehemaliger Bundestagsvizepräsident während der Sitzungswochen noch immer Gespräche. Die Stimmung in Berlin sei bei allen schlecht. "Weil alle mit großen Kinderaugen das Erstarken der AfD sehen und nicht mehr wissen, was man dagegen tun soll. Offensichtlich hat die Form der Ausgrenzung der AfD nicht geschadet, sondern ihr eher genützt."

Kubicki, der sich in einer Woche auf dem Parteitag zum neuen Parteichef wählen lassen will und alle denkbaren Gegenkandidaten mittlerweile aus dem Weg geräumt hat, sieht sich aber nicht als die Zukunft der Partei. Er setzt auf Linda Teuteberg, Martin Hagen, Susanne Seehofer, Nicole Büttner oder Jens Teutrine. "Das werden die Persönlichkeiten sein, denen ich auch regelmäßig mitteile: Ich mache auch Kontrollen. Ich gucke, wie häufig ihr irgendwo erschienen seid, wie häufig ihr eingeladen worden seid bei Verbänden, Organisationen."

Die FDP müsse wieder öffentlich wahrgenommen werden, so Kubicki. "Wir haben uns angewöhnt, die Leute mit einem unglaublichen Politikersprech zu beglücken und das finden die mittlerweile eklig." Den Kanzler einen Eierarsch nennen, wie er es vor einigen Wochen in einem Interview getan hat - das will er aber nicht mehr. Das habe er dem Kanzler persönlich versprochen.

Hart in der Sache wolle er aber bleiben: "Ich wundere mich über die Art und Weise, wie Friedrich Merz als Bundeskanzler auftritt", so Kubicki. "Ich wundere mich über die Politik und ich wundere mich mittlerweile auch über die Union, weil ich mir nie habe vorstellen können, dass man die eigenen Leute noch feiert bei der Union, wenn man 22 Prozent hat oder halb so stark ist wie die AfD oder die AfD eine höhere Kompetenzzuweisung hat als die Union. Also, dass sich da nicht mehr Unmut breit macht, dass sich da nicht die Überlegung breit macht, wir müssen was ändern, um wieder stärker zu werden, das wundert mich."

Kubicki ist überzeugt, dass der Kanzler viel stärker von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch machen und sagen könnte: Wir machen das jetzt so. "Dann haben die Sozialdemokraten folgende Möglichkeiten: Sie machen mit oder sie steigen aus der Regierung aus. Wenn sie aus der Regierung aussteigen, verlieren sie ihre Ministerposten und die letzte Möglichkeit, öffentlich wahrnehmbar zu kommunizieren. Und eine SPD, die bei 12 Prozent ist, kann nicht in einen Wahlkampf gehen."

Ob er selbst in drei Jahren noch dabei sein wird? Kubicki will sich nicht festlegen. "Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich 2029 die FDP in den Bundestagswahlkampf führe, ist deutlich geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf Mallorca bin."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.05.2026 - 17:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung