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Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.607 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bis zum Mittag konnte der Dax zulegen, bevor er abrupt ins Minus drehte und dort im Laufe des Nachmittags unter Schwankungen einen Teil der Verluste wieder abbaute. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax lässt nach - Airbus-Aktie schwächer


Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.607 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bis zum Mittag konnte der Dax zulegen, bevor er abrupt ins Minus drehte und dort im Laufe des Nachmittags unter Schwankungen einen Teil der Verluste wieder abbaute.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Merck und Zalando an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Airbus und der Commerzbank.

"Die Nachricht über Auslieferungsprobleme des A350 beim Dax-Schwergewicht Airbus hat die Investoren von ihrer Ignoranz gegenüber den wirtschaftlichen Risiken ein wenig abgebracht", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. "Es handelt sich bei den Störungen zwar eher um prozessuale Vorgänge in den Werken in Nordamerika, dennoch zeigt es die grundsätzliche Problematik vieler Unternehmen auf."

Zusätzlich verstärkten sich die Gewinnmitnahmen bei den klassischen KI-Profiteuren wie Infineon und Siemens Energy, erklärte der Analyst. "Der Gesamtmarkt ist speziell dort heißgelaufen und nun könnte es zu einer Abkühlung kommen. Da es vorerst keine neuen Handelsimpulse von den großen US-Technologiekonzernen geben wird, denkt der eine oder andere Anleger über Gewinnmitnahmen vor dem Sommer nach."

Unterdessen sank der Gaspreis geringfügig: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 49 Euro. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 107,70 US-Dollar, das waren 2,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1588 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8630 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.05.2026 - 17:43 Uhr

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