Donnerstag, 21. Mai 2026
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Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem eher schwachen Start und einem anschließenden Ausflug in die Gewinnzone bis zum Mittag wieder in den roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.710 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, Merck und Infineon, am Ende die Commerzbank und Brenntag, die jeweils mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Rekordanstieg bei Geschlechtskrankheiten in Europa
Sexuell übertragbare Infektionen haben in Europa im Jahr 2024 Rekordwerte erreicht. Das geht aus neuen Daten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Besonders stark stiegen demnach die Fälle von Gonorrhö und Syphilis. Das ECDC beklagte in diesem Zusammenhang Lücken in der Testung und Prävention. Es seien dringend gezielte Maßnahmen erforderlich, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, auch unter Frauen im gebärfähigen Alter. Die neuesten epidemiologischen Berichte des ECDC zeigen einen Anstieg bakterieller sexuell übertragbarer Infektionen in ganz Europa. Im Jahr 2024 erreichten die Meldungen von Gonorrhö und Syphilis, zusammen mit der angeborenen Syphilis, ihre höchsten Werte seit über einem Jahrzehnt. Die Zahl der Gonorrhö-Fälle stieg auf 106.331, was einem Anstieg von 303 Prozent seit 2015 entspricht. Syphilis-Fälle verdoppelten sich im gleichen Zeitraum auf 45.577. Chlamydien blieben mit 213.443 Fällen die am häufigsten gemeldete Infektion. Auch bei venerischen Lymphknotenentzündungen (LGV) war mit 3.490 gemeldeten Fällen eine anhaltende Übertragung zu beobachten. Die Übertragungstrends variierten erheblich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Männer, die Sex mit Männern haben, waren am stärksten betroffen, mit den steilsten langfristigen Anstiegen bei Gonorrhö und Syphilis. Unter heterosexuellen Bevölkerungsgruppen stieg die Syphilis insbesondere bei Frauen im gebärfähigen Alter, was zu einer fast Verdopplung der Fälle von angeborener Syphilis von 78 im Jahr 2023 auf 140 im Jahr 2024 führte. Das ECDC empfiehlt, die Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft zu verbessern, um eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung der Syphilis zu gewährleisten und eine Übertragung auf den Fötus zu verhindern. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 21.05.2026 - 12:46 Uhr
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