Donnerstag, 21. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt am Mittag zu - Infineon vorn
Tarifbindung in Deutschland drastisch gesunken
Landkreise fordern mehr Zivilschutz-Investitionen
BASF bestätigt Stellenabbau durch Sparprogramm
SC Freiburg verliert Europa-League-Finale gegen Aston Villa
Lauterbach pocht auf Widerspruchslösung bei Organspende
Republica-Gründer empfiehlt Abschied von Plattform X
Regierung und Bundeswehr üben Krisenreaktion auf Flugzeugentführung
China-Schock alarmiert deutsche Politik
Früherer Merz-Büroleiter wechselt zu BCG

Newsticker

12:13AfD klettert in Sachsen laut Insa-Umfrage auf 42 Prozent
12:11Fast jeder fünfte Bus fällt durch Hauptuntersuchung
11:42EU-Kommission senkt Konjunkturprognose
11:38Ipsos-Umfrage: Rückhalt für Bundesregierung schwindet weiter
11:32Umfrage: Schwimmbäder suchen dringend Bademeister
11:21Kein Schadensersatz für blinde Patientin nach Rehaklinik-Ablehnung
11:04Union Investment gegen höhere Bezüge für Deutsche-Bank-Aufsichtsrat
10:56BSW will Wahlen im Osten zu Volksabstimmung über Rentenpläne machen
10:32Studie: Langes Kurzarbeitergeld verschärft Fachkräftemangel
10:20Mittelstandsunion zieht rote Linie bei Steuererhöhungen
10:18Vorsitzende der Rentenkommission dementiert Einigungsbericht
09:45Ökonomen befürworten Rente mit 70
09:33Dax startet mit Verlusten - Berichtssaison zu Ende
09:25Mitglieder der Rentenkommission dementieren Bericht zu Rente mit 70
09:19Continental-Aufsichtsratschefin plant Vorstandserweiterung

Börse

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.630 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, Merck und die Porsche-Holding, am Ende Brenntag, die Commerzbank und Airbus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU-Kommission senkt Konjunkturprognose


Container (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die EU-Kommission hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr gesenkt. In der aktuellen Herbstprognose wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaft in der EU 2026 um 1,1 Prozent und 2027 um 1,4 Prozent wachsen wird, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Im Herbst hatte sie noch einen Zuwachs von 1,4 Prozent im laufenden Jahr erwartet.

Für die Eurozone geht die Kommission von einem Wachstum von 0,9 Prozent im Jahr 2026 und 1,2 Prozent im Jahr 2027 aus (bisher 1,2 Prozent und 1,4 Prozent). Für Deutschland halbierte die Kommission die Wachstumsprognose für 2026 sogar von 1,2 Prozent auf 0,6 Prozent. 2027 soll die deutsche Wirtschaft dann um 0,9 Prozent wachsen.

Den Prognosen zufolge wird die Inflation in der EU 2026 voraussichtlich 3,1 Prozent erreichen, ein ganzer Prozentpunkt mehr als zuvor prognostiziert. 2027 soll sie auf 2,4 Prozent zurückgehen. Im Euro-Währungsgebiet wird die Inflation auf 3,0 Prozent im Jahr 2026 und auf 2,3 Prozent im Jahr 2027 geschätzt.

Hintergrund der Anpassungen ist der Konflikt im Nahen Osten, der einen neuen Energieschock ausgelöst hat. Vor dem Ausbruch des Konflikts im Februar 2026 war die EU-Wirtschaft auf einem moderaten Wachstumskurs mit sinkender Inflation. Doch die Lage änderte sich drastisch, als die Energiepreise stark anstiegen und die wirtschaftliche Aktivität an Schwung verlor. Die EU ist als Nettoenergieimporteur besonders anfällig für den Energieschock. Die steigenden Energiepreise führen zu höheren Haushaltsrechnungen und steigenden Geschäftskosten, was die Gewinne vieler Industrien schmälert und Einkommen aus der EU-Wirtschaft in energieexportierende Länder umleitet.

"Der Konflikt im Nahen Osten hat einen schweren Energieschock ausgelöst, der Europa in einem ohnehin schon volatilen geopolitischen und handelspolitischen Umfeld vor eine weitere Bewährungsprobe stellt", sagte EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis. Die EU müsse aus vergangenen Krisen lernen, indem sie finanzielle Unterstützung befristet und zielgerichtet gewähre und ihre Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen weiter verringere.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.05.2026 - 11:42 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung