Mittwoch, 10. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet leicht im Minus und bleibt auf Richtungssuche
CDU-Wirtschaftsrat kritisiert DGB-Steuerpläne
Bericht: Regierung verhandelt mit USA über Medikamentenpreise
Dax dreht ins Plus - Symrise vorn
Dax rutscht ins Minus - Symrise trotzt Gesamttrend deutlich
Trump: Iran hat US-Hubschrauber abgeschossen - Reaktion nötig
EU stellt 21. Sanktionspaket gegen Russland vor
Dobrindt wertet Maßnahmen gegen Reichsbürger als Erfolg
NRW gegen Ende der Grenzkontrollen zu Belgien und den Niederlanden
DIW-Chef kritisiert DGB-Vorstoß zu Betriebsrenten

Newsticker

08:46Zwölf Tote bei Schusswaffenangriff in Johannesburg
08:11Anteil der Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz steigt
08:05Immer mehr Wohngebäude werden mit Wärmepumpen beheizt
07:19Afghanistan wirft Pakistan tödliche Luftangriffe vor
07:08Merz erwartet kein schnelles Ende des Iran-Kriegs
07:04Ausschreitungen in Belfast nach Protesten gegen Messerangriff
06:26IWH warnt vor Schrumpfung der deutschen Wirtschaft
06:00Umfrage: Kaum WM-Euphorie in Deutschland
01:00DIW-Chef kritisiert DGB-Vorstoß zu Betriebsrenten
01:00Richterbund fordert Aufstockung der Justiz
00:02US-Streitkräfte starten neuen Angriff gegen Iran
00:00Grüne kritisieren Bas für Steuerentlastungs-Versprechen
00:00Hubig: Politisch motivierte Kriminalität trifft auch Frauen
00:00Warken mahnt besseren Hitzeschutz an
00:00Grünen-Wirtschaftsflügel für höhere Erbschaft- und Einkommensteuer

Börse

Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.433 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ökonomen befürworten Rente mit 70


Senioren (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, befürwortet eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und ein geringeres Rentenniveau.

Jede Reform der gesetzlichen Rentenversicherung könne substantiell nur in der Logik des Umlageverfahrens stattfinden, sagte Hüther der "Rheinischen Post". Da gebe es - abgesehen von der sachgerechten Finanzierung versicherungsfremder Leistungen über Steuermittel (Bundeszuschuss) - nur drei Stellschrauben: den Beitragssatz, das Rentenniveau und das Rentenzugangsalter. Insofern seien die Vorschläge "so richtig wie erwartbar", sagte der IW-Chef.

Die Anhebung des Rentenzugangsalters entspreche einer längeren Einzahlungsperiode, die für sich genommen das Rentenniveau stabilisieren helfe, ohne den Beitragssatz anzuheben. Da der Staat mit der reformierten Förderung der privaten Altersvorsorge unterstützend eingreife, sei das Rentenniveau aus beiden Quellen entsprechend höher. "Das ist fair, da gerade jüngere Jahrgänge - die es vor allem betrifft - eine entsprechende Anpassungszeit haben. Zudem verhindert der weniger stark ansteigende oder gar stabile Beitragssatz die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitsplätze", so der Chef des arbeitgebernahen Instituts.

Ähnlich äußerte sich DIW-Präsident Marcel Fratzscher. "Die Rente mit 70 ist unvermeidbar und es ist richtig, dass die Erhöhung des Renteneintrittsalters recht schnell kommen soll", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post". Eine Reduzierung des Rentenniveaus sei notwendig und Teil des Versprechens, dass auch die Babyboomer sich an der demografischen Alterung beteiligen müssten - durch den sogenannten Nachhaltigkeitsfaktor, sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) .

"Eine Rentenreform muss zwingend die Umverteilung von Arm zu Reich beenden, da Menschen mit geringeren Lebenseinkommen und Rente eine deutlich kürzere Lebenserwartung haben", mahnte er allerdings. "Eine Reduzierung des Rentenniveaus auf 46 Prozent für Menschen mit geringer Rente wäre ein schwerwiegender Fehler, weil dies die eh schon hohe Altersarmut noch verstärken würde."

Die "Bild" hatte berichtet, die Rentenreformkommission wolle vorschlagen, das Rentenalter ab 2061 auf 70 Jahre anzuheben und das Rentenniveau ab 2031 von derzeit 48 auf 46 Prozent zu senken. Einige Mitglieder der Kommission haben dies allerdings bereits dementiert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.05.2026 - 09:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung