Donnerstag, 14. Mai 2026
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Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.137 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Scout24 und Merck, am Ende SAP, Rheinmetall und FMC. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Juso-Chef: Merz verschärft Erschöpfung im Land
Der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer wirft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, mit dem Drängen auf die Einführung einer Wochenarbeitszeit die Bedürfnisse von Arbeitnehmern zu missachten. "Merz sieht die Erschöpfung in diesem Land nicht, er verschärft sie", sagte Türmer dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Den Acht-Stunden-Tag zu schleifen, sei kein Aufbruchssignal, sondern eine Frechheit. Die Höchstarbeitszeit schütze Menschen davor, mit 50 Jahren arbeitsunfähig zu werden, weil sie ausgebrannt oder ihre Gelenke kaputt seien. Man dürfe Arbeitnehmer nicht der Willkür ihrer Chefs ausliefern. Fast 13 Stunden Arbeit am Stück zu ermöglichen, sei sozialpolitischer Rückschritt. Türmer forderte, statt dies von anderen zu verlangen, solle Merz zunächst selber mehr arbeiten. "Angesichts der handwerklichen Fehler, die sich seine Regierung tagtäglich leistet, sollte er diesen Anspruch zuallererst an sich selbst richten", sagte der Chef der SPD-Nachwuchsorganisation. Die 42 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland hätten in den vergangenen Jahren ohnehin schon die meisten Einschnitte bei jeder Krise hinnehmen müssen. Wenn Merz also auf dem DGB-Bundeskongress Veränderungsbereitschaft einfordere, sei dies eine höhnische Forderung. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 13.05.2026 - 00:00 Uhr
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