Montag, 11. Mai 2026
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Wildberger fordert mehr "Gestaltungsfreiheit" bei KI
Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat sich für weniger Einschränkungen bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz ausgesprochen und vor zu früher Regulierung gewarnt. "Wenn die Mentalität ist, wir regulieren schon die Entwicklungsphase weg, dass es gar nicht zu einem Produkt kommt, dann sage ich: Das geht nicht", sagte Wildberger am Montag in der ntv-Sendung "Blome & Pfeffer". Deutschland und Europa bräuchten "viel mehr Gestaltungsfreiheit, um überhaupt ein Produkt bauen zu können". Bestehende Schutzmechanismen sollten aber nicht infrage gestellt werden, so der Minister. "Bevor ich ein Produkt auf den Markt bringe, muss ich sicherstellen, dass es geprüft ist, dass es sicher ist. Das gilt auch für eine KI", sagte Wildberger. Auch Regelwerke wie der Digital Markets Act oder der Digital Services Act seien aus seiner Sicht unverzichtbar. "Das sind Werte, müssen wir haben." Kritik übte Wildberger allerdings an der bisherigen europäischen Innovationspolitik. "Was wir gemacht haben in den letzten Jahren: Wir haben die Märkte reguliert, bevor überhaupt was entstanden ist", sagte er. Deshalb müsse künftig "sehr genau unterschieden" werden zwischen notwendigem Schutz und Regulierung, die Innovationen verhindere. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 11.05.2026 - 19:15 Uhr
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