Montag, 11. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Sachsen will chinesische Autobauer für VW-Werk Zwickau
Uneinigkeit bei Bundestagsparteien über Putins Schröder-Vorstoß
Hackerangriffe nehmen deutlich zu
Berlin prüft Kauf türkischer Raketen als Tomahawk-Ersatz
Christian Schmidt gibt Amt als Bosnien-Beauftragter auf
Tschechien lehnt EU-Reformpläne von Wadephul ab
Thalia plant bis zu 150 Spielwarenläden
Über 100 Schulen in NRW und Bayern von Drohmails betroffen
Prag kritisiert Pläne für Sudetendeutschen Tag in Tschechien
IW-Studie: Bayern wirtschaftlich weiter vorn

Newsticker

12:36Dax weiter im Minus - defensive Branchen im Fokus der Anleger
12:29Wegner fordert neuen Umgang der CDU mit der AfD
12:14Jeder Zehnte in Deutschland von Cyberkriminalität betroffen
12:07Bundesregierung will Schröder nicht als Ukraine-Verhandler
11:45Deutsche Welle stellt Mitarbeiter nach Interview frei
11:45Bund will keine zusätzlichen Ministerpräsidentenkonferenzen
11:30Wirtschaftsweiser: Regierung hört zu wenig auf Experten
11:09Rheinmetall und Telekom wollen Drohnen-Schutzschild entwickeln
10:52Verdi kritisiert Kürzungspläne im Gesundheitswesen
10:37Felbermayr hält Stopp der "Entlastungsprämie" für richtig
10:21Sachsen-Anhalts Innenministerin will stärker auf KI setzen
09:43Fahimi als DGB-Vorsitzende wiedergewählt
09:32Dax startet leicht im Minus - Risikoaversion nimmt wieder zu
09:20Hubig kritisiert Söder für Absage der "Entlastungsprämie"
09:06Immobilienpreise steigen zum Jahresbeginn

Börse

Der Dax ist am Montag nach einem bereits eher schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag knapp im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.310 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten BASF, Brenntag und die Commerzbank, am Ende GEA, die Hannover Rück und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutsche Welle stellt Mitarbeiter nach Interview frei


Deutsche Welle (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Deutsche Welle hat einen weiteren freien Mitarbeiter ihrer arabischen Redaktion wegen möglichen Verstößen gegen den Code of Conduct freigestellt. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf den Sender.

Der betroffene Mitarbeiter hatte im September 2025 dem libanesischen Sender Al Mayadeen ein Interview gegeben. Al Mayadeen gilt als proiranisch und Sprachrohr der Terrormiliz Hisbollah. In der TV-Schalte mit dem Sender erklärte der DW-Mitarbeiter, die Bundesrepublik unterstütze Israel auch, um sich den Zugang zu den Finanzmärkten zu erhalten. Viele Akteure, die die Märkte kontrollierten, seien Unterstützer Israels oder der Juden.

Die Deutsche Welle kommentierte die Personalentscheidung nicht konkret. Auf Anfrage der Zeitung teilte der Sender mit: "Zu einzelnen Personalien können wir uns nicht äußern. Antisemitische Verschwörungstheorien widersprechen klar dem Code of Conduct der DW. Bei Verstößen gegen diesen leiten wir entsprechende arbeitsrechtliche Maßnahmen ein." Im April hatte die "Bild" bereits über antisemitische Aussagen zweier DW-Mitarbeiter in den sozialen Medien berichtet. Die Deutsche Welle stoppte daraufhin die Zusammenarbeit.

Der "Welt" sagte der Sender nun, die eigenen Rekrutierungsprozesse weiter verbessern zu wollen. Dabei geht es um die Ausweitung der vor Einstellung stattfindenden Social-Media-Prüfverfahren bei Mitarbeitern. "Aktuell wird geprüft, inwiefern zusätzliche Tools das händische und dadurch sehr zeitaufwändige Social-Media-Screening unterstützen könnte. Auch eine Ausweitung der zu betrachtenden Zeitspanne ist bei Nutzung eines Tools denkbar", sagte eine Sprecherin.

Bislang überprüft die DW sechs Monate rückblickend Social-Media-Konten von Bewerbern. Aber: Es sei niemals ihr Anspruch und mit geltendem Gesetz außerdem unvereinbar, lückenlose Überwachung von Social-Media-Accounts zu betreiben. Stattdessen kommuniziere man aktiv und positiv die Werte der DW bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.05.2026 - 11:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung