Donnerstag, 30. April 2026
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Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.292 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittwoch ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Wadephul wirbt für Geduld bei Verhandlungen mit Iran
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat angesichts des Nahost-Konflikts, steigender Energiepreise und der stockenden Iran-Verhandlungen um Geduld geworben. "Wir brauchen jetzt ein bisschen auch Geduld. Wir brauchen Konsequenz, wir brauchen Geduld - und wir müssen zusammenstehen", sagte Wadephul dem "Nachtjournal Spezial" des Senders RTL während seiner Reise nach Rabat in Marokko. Der Iran befinde sich in einer "ökonomisch katastrophalen Situation" und sei militärisch "erheblich geschlagen". Deshalb werde Teheran "schon zu irgendeinem Zeitpunkt an den Verhandlungstisch kommen", sagte er. Europa, die USA und auch die Golfstaaten hätten eine gemeinsame Position, so Wadephul. Der Iran müsse eingegrenzt werden und dürfe "nicht weiter mit sogenannten Proxys wie Hisbollah, Hamas, Huthi die Welt verunsichern". Zudem müsse die Straße von Hormus wieder frei werden. "Wir brauchen Solidarität und Miteinander im Bündnis und mit unseren Partnern in der Welt. Und wenn wir das zeigen, dann werden wir uns durchsetzen", sagte der CDU-Politiker. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg zeigte sich Wadephul weiter zuversichtlich. Russland mache keine Fortschritte und verliere "wahnsinnig viele Soldaten". Deshalb brauche es nun "eine neue Verhandlungsrunde". Durch die Iran-Krise seien wichtige US-Unterhändler derzeit gebunden. "Das heißt am Ende des Tages, dass wir Europäer, glaube ich, doch schon eine stärkere Rolle werden übernehmen müssen." Er bleibe überzeugt, "dass mit Russland eine Einigung möglich ist", so Wadephul. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 30.04.2026 - 16:29 Uhr
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