Samstag, 25. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesregierung schweigt zu Signal-Hack
Stimmung in deutscher Wirtschaft auf Sechs-Jahres-Tief
IAB plädiert für Entgeltsicherung und kürzeres Arbeitslosengeld
Aleph Alpha und kanadische KI-Firma Cohere schließen sich zusammen
Generalbundesanwalt ermittelt wegen Spionageverdacht auf Signal
Ifo-Geschäftsklimaindex im April gesunken
Marteria auf Platz eins der deutschen Albumcharts
Dax rutscht am Mittag ins Minus - Nervosität steigt vor Wochenende
Kabinett will Heizungsgesetz-Reform im Mai beschließen
Dax lässt geringfügig nach - SAP-Aktien gefragt

Newsticker

09:03Bericht: Prien und Hubertz von Signal-Attacke betroffen
08:00Kretschmer bezeichnet Programm der AfD als "verrückt"
05:00Miersch wirft Union "Luftbuchungen" bei Steuerreform-Vorschlag vor
05:00Lies fordert Ölkonzerne zu Transparenz beim "Tankrabatt" auf
04:00EU-Abschiebequote steigt auf höchsten Stand seit fünf Jahren
04:00Reiche stellt Industriestrompreis unter Budgetvorbehalt
03:00SPD kritisiert Reiche-Pläne als "Killer für Erneuerbaren-Ausbau"
01:00Hubertz will "Energiekostenbremse" im neuen Heizungsgesetz
01:00Autokrise: Bosch-Chef schließt noch größeren Jobabbau nicht aus
01:00SPD-Fraktionschef stimmt auf neue Schulden wegen Iran-Krise ein
01:00Wirtschaftsministerin will Öl-Infrastruktur stärken
00:01Amthor sieht Feminismus nicht als "ausschließlich linkes Anligen"
00:00AfD lehnt Aigner als Bundespräsidentin ab
00:00Pistorius zufrieden mit Fragebogen-Rücklauf für neuen Wehrdienst
00:00Spritpreise: SoVD pocht auf Abschöpfung von "Übergewinnen"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.129 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax rutschte am Vormittag ins Minus, drehte dann aber am Mittag ins Plus und schwankte anschließend eng um den Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kretschmer bezeichnet Programm der AfD als "verrückt"


Michael Kretschmer (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer warnt vor einem möglichen AfD-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt.

"Wenn man das Wahlprogramm von Sachsen-Anhalt liest, muss man sagen: Was für eine rückwärtsgewandte Politik in der Bildung, der Wissenschaft oder der Europapolitik. Abschaffung der Schulpflicht, verrückt", sagte Kretschmer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Auch den Angriff der AfD auf die Kirchen kritisiert der sächsische Ministerpräsident: "Man geriert sich als Verteidiger des christlichen Abendlandes - und will den Kirchen die Gelder wegnehmen."

Mit Umfragewerten nahe 40 Prozent steigt derzeit die Wahrscheinlichkeit einer AfD-geführten Regierung in Sachsen-Anhalt. "Die Frage, wer regiert, entscheidet sehr viel", so Kretschmer in der FAS. "Das ist bereits der Fall, wenn es um einen Oberbürgermeister oder einen Landrat geht." Deshalb arbeite die CDU mit Sven Schulze daran, "dass es nicht zu einer AfD-Regierung kommt".

Auch für die in Mecklenburg-Vorpommern amtierende SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig spricht der Christdemokrat Kretschmer eine indirekte Wahlempfehlung aus: Sie sei "eine erfolgreiche Ministerpräsidentin" und "besonders durchsetzungsstark". "Solche Persönlichkeiten, die auch bundespolitische Entscheidungen verändern können, sollten wiedergewählt werden", so der sächsische Ministerpräsident in der FAS.

Von der These, dass die AfD sich in Regierungsverantwortung entzaubere, hält Kretschmer nichts. "Die Lösung, die AfD wieder kleiner zu machen, liegt nicht darin, sie in die Verantwortung zu bringen. Die Lösung liegt aber auch nicht in großen Demonstrationen gegen die AfD. Und auch nicht in Bekenntnisschwüren, dass man mit der AfD nicht zusammenarbeitet", so der sächsische Regierungschef. "Demokratie und Rechtsstaat verteidigen wir am besten, indem wir zeigen, dass die Institutionen und die Verfahrensregeln, die wir uns geben, erfolgreich die Probleme des Landes lösen. Das tun sie im Moment in den Augen eines großen Teils der Bevölkerung aber nicht ausreichend."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.04.2026 - 08:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung