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Mineralölverband verspricht Weitergabe von Steuersenkung


Tankstelle (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Sprecher des Wirtschaftsverbands "Fuels und Energie", Alexander von Gersdorff, verspricht eine Weitergabe des Tankrabatts, dämpft aber gleichzeitig die Hoffnung auf günstigen Sprit. "Die Steuersenkung wird an den Tankstellen eins zu eins weitergegeben", sagte von Gersdorff am Freitag RTL/ntv.

Es sei aber noch offen, wie sich der Weltmarktpreis für Benzin und Diesel entwickele. "Daher kann es sein, dass der Preis an der Tankstelle am 1. Mai und danach höher oder niedriger ausfällt als diese 17 Cent je Liter." Von Gersdorff widerspricht auch der Kritik, man habe in der Vergangenheit Steuersenkungen nicht weitergegeben. "Tatsache ist, dass wir auch 2022, nach Beginn des Ukraine-Krieges, den Tankrabatt in voller Höhe weitergegeben haben - und das über die ganze Zeit."

Gleichzeitig wirkten aber die Weltmarktpreise für Benzin und Diesel auf die Einkaufspreise der Tankstelle. "Das wurde missinterpretiert als spätere Preiserhöhung im Verlauf der Zeit. Das war aber da nicht der Fall und wird jetzt nicht der Fall sein. Denn die Steuersenkung um 17 Cent je Liter findet ganz automatisch statt. Wir führen diese 17 Cent je Liter weniger an den Staat ab, und das geht auch runter vom Tankstellenpreis", so der Sprecher.

Auch eine mögliche sogenannte "Übergewinnsteuer", von der SPD gefordert, sieht von Gersdorff skeptisch. "Wir verstehen die Diskussion um die Übergewinnsteuer nicht. Die Raffinerien haben trotz allem jetzt auch einen schweren Stand. Sie müssen Öl nicht nur zum offiziellen Börsenpreis einkaufen, sondern kurzfristig auch für bis zu 50 Prozent mehr. Das heißt, es ist völlig unklar, wie ist da die Gewinn- oder Verlustsituation ist. Unser Ziel ist es aber, den Markt durchweg zu versorgen - mit Benzin, Diesel, Heizöl und auch mit Flugkraftstoffen."

In der Debatte um mögliche Engpässe bei Kerosin ergänzte von Gersdorff: "Zur Situation bei Kraftstoffen können wir nur sagen: Aktuell haben wir keinen Engpass in Deutschland, und unser Ziel ist, dass es so bleibt - dass wir auch in Zukunft, auch in den Sommerferien volle Versorgung haben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.04.2026 - 20:21 Uhr

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