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Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.065 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Eon und Beiersdorf, am Ende SAP, Fresenius und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax weiter im Minus - Nervosität der Investoren nimmt zu


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.065 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Eon und Beiersdorf, am Ende SAP, Fresenius und die Deutsche Bank.

"Die Nervosität der Investoren nimmt mit jedem weiteren Handelstag zu, an dem die Lage im Nahen Osten unverändert unsicher bleibt", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Die Ölpreise notieren wieder über 100 Dollar und senden starke Inflationssignale an die Finanzmärkte. Der Einfluss auf die Preisentwicklungen in der Breite und das Konsumverhalten erfolgt mit einem zeitlichen Versatz." Die direkten Folgen ließen sich bislang nicht abschätzen, dürften jedoch in den folgenden Quartalen sowohl bei den volkswirtschaftlichen Daten als auch bei den Unternehmensergebnissen sichtbar werden.

"Die Berichtssaison zeigt sich insgesamt eher von einer durchwachsenen Seite und wird von vielen Sonderfaktoren durchzogen", so Lipkow. Die Halbleiterbranche bleibe vorerst der Rettungsanker und diene als Zufluchtsort für die Anlagegelder. Bei den anderen Branchen und Sektoren herrschten Uneinigkeit und Nervosität vor. "Dies lässt sich heute gut bei den Aktien des Dax-Schwergewichts SAP erkennen, die im Vorfeld der Quartalszahlen unter Abgabedruck stehen und das defensive Handelsverhalten der Anleger widerspiegeln."

"Auch beim Handelsvolumen im Gesamtmarkt lässt sich seit einigen Tagen ein starker Rückgang verzeichnen", fügte der Analyst hinzu. "Die Investoren halten lieber hohe Liquiditätsbestände und warten auf wieder bessere Marktbedingungen." Stärkster Kurstreiber blieben die geopolitische Gemengelage im Nahen Osten und die militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1685 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8558 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 103,70 US-Dollar; das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.04.2026 - 12:33 Uhr

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