Donnerstag, 23. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

KNDS sucht Autostandorte für den Panzerbau
Bundesregierung nimmt Medienappell gegen KI-Ausbeutung zur Kenntnis
Elektro-Marktanteil deutscher Autohersteller in China fällt weiter
Bundeswehr soll neu ausgerichtet werden
Dax lässt nach - Ölpreis steigt trotz Waffenruhe
Bundesregierung kappt Konjunkturprognose
Dax dreht ins Minus - Investoren bleiben an den Seitenlinien
Dax startet im Plus - kaum Euphorie durch verlängerte Waffenruhe
Bericht: Klöckner von Phishing-Angriff auf Signal betroffen
Bundesregierung hat keine Nachfolge für IT-Sicherheitsprogramm

Newsticker

09:30Dax startet leicht im Minus - Unsicherheit wegen Iran-Krieg hält an
09:23RTL gibt nach Sky-Übernahme Abonnentenziel von 15 Millionen aus
08:53Volkswagen senkt China-Ziele und will Exportgeschäft ausbauen
08:11Handwerk macht weniger Umsatz
07:49Integrationsminister stemmen sich gegen Dobrindts Kürzungspläne
07:15E-Auto-Zulassungen in Europa steigen auf Rekordniveau
06:46GKV-Kosten der Bürgergeldbezieher: Kassen wollen stufenweise Reform
06:43Kubicki: "Ich kenne keine Brandmauer"
06:16Landwirtschaftsminister lehnt Zuckersteuer ab
04:00GKV-Reform: Krankenkassen halten Beitragssenkungen für denkbar
02:00Schneider verteidigt Atomausstieg
00:01IG-Metall droht mit Protesten gegen mögliche Rentenkürzungen
00:00Grüne drängen auf Reform der Nachrichtendienste
00:00CDU-Wirtschaftsrat will Abgabe für Gutverdiener in Sozialwohnungen
23:13DGB kritisiert Bundesregierung für Ausschluss aus Reformkommissionen

Börse

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.140 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, MTU und Continental, am Ende SAP, die Deutsche Bank, und die Commerzbank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Handwerk macht weniger Umsatz


Fliesenleger (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die rund 564.000 Handwerksunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2024 einen Umsatz von 762 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, sank der Umsatz damit um 0,6 Prozent und die Zahl der Handwerksunternehmen um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren rund 6,0 Millionen Personen im Handwerk tätig. Darunter waren 4,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 1,3 Millionen geringfügig Beschäftigte.

Nach der Unternehmensgröße betrachtet erzielten große Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigten im Jahr 2024 einen Umsatzanstieg von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während kleine Handwerksunternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten einen deutlichen Umsatzrückgang von 15,1 Prozent verzeichneten.

Besondere Bedeutung hat das Handwerk im Baugewerbe: Im Jahr 2024 waren knapp zwei Drittel (65,2 Prozent) aller Unternehmen in diesem Wirtschaftszweig Handwerksunternehmen. Die weitaus größte Gewerbegruppe innerhalb des Baugewerbes und des Handwerks insgesamt - sowohl bezogen auf die Zahl der Unternehmen als auch auf die tätigen Personen sowie den Umsatz - ist das Ausbaugewerbe. Im Jahr 2024 erwirtschafteten die 213.000 Handwerksunternehmen dort mit 1,6 Millionen tätigen Personen einen Umsatz von 213 Milliarden Euro. Damit sank die Zahl der Handwerksunternehmen im Ausbaugewerbe gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent und der Umsatz um 3,2 Prozent. Bei der Zahl der tätigen Personen ist ein Vergleich aufgrund eines Methodenwechsels nicht möglich.

Bei der Umsatzentwicklung unterschieden sich die Gewerbegruppen im Jahr 2024 zum Teil deutlich. Das größte Umsatzplus verzeichnete das Gesundheitsgewerbe mit einem Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu dieser Gewerbegruppe gehören unter anderem Augenoptiker/-innen, Hörakustiker und Zahntechniker. Einen kräftigen Umsatzanstieg verzeichnete auch das Kraftfahrzeuggewerbe (+3,3 Prozent zum Vorjahr), während der Umsatz im Lebensmittelgewerbe nur leicht stieg (+0,6 Prozent). Umsatzrückgänge wiesen dagegen neben dem Ausbaugewerbe (-3,2 Prozent) auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf (-2,0 Prozent) und das Bauhauptgewerbe (-1,2 Prozent) auf.

Der Anteil des Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft lag im Jahr 2024 bei 7,8 Prozent, das waren 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Insgesamt waren im Handwerk 12,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland tätig. Der Anteil der Handwerksunternehmen an allen Unternehmen betrug 15,9 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.04.2026 - 08:11 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung