Mittwoch, 22. April 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag in den roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.215 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Brenntag und RWE, am Ende die Deutsche Telekom, die Commerzbank und MTU. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Speicherung von IP-Adressen
Die Bundesregierung hat bei ihrer Kabinettssitzung am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Speicherung von IP-Adressen beschlossen. Das teilte das Bundesjustizministerium mit. Internetzugangsanbieter sollen demnach künftig verpflichtet werden, die IP-Adressen ihrer Kunden für drei Monate zu speichern. Diese Maßnahme soll die Aufklärung von internetbezogenen Straftaten wie Kindesmissbrauch und Cyberbetrug erleichtern. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Speicherung ausschließlich IP-Adressen und Portnummern betrifft, nicht jedoch andere Verkehrsdaten. Die Bildung von Bewegungsprofilen im Netz bleibe ausgeschlossen, so das Ministerium. Ermittlungsbehörden könnten nur im Einzelfall Auskunft verlangen, welchem Anschlussinhaber eine IP-Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet war. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sagte, dass der digitale Raum kein "Paradies für Straftäter" sein dürfe. "Zu viele Straftaten - ob Kindesmissbrauch, Online-Betrug oder digitale Gewalt - bleiben unaufgeklärt, weil entscheidende Spuren wie IP-Adressen fehlen." Mit dem Entwurf habe man die Chance, eine zwanzigjährige Debatte um Freiheit und Sicherheit im Netz zu einem vernünftigen Ergebnis zu führen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 22.04.2026 - 11:24 Uhr
Andere News
Hassnachrichten an den SPIEGEL: Wie ein Hetzer enttarnt wurde und trotzdem weitermacht
Gesundheitsreform: Ministerium rechnet mit 100.000 Wechslern in die private Krankenversicherung
Arbeitskampf: Warum Arbeitnehmerrechte in Gefahr sind
Steuerreform: Unionspolitiker aus CDU und CSU wollen alle Einkommensgruppen steuerlich entlasten
| ||