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Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.370 Punkten berechnet, 1,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, die Deutsche Börse und die Commerzbank, am Ende SAP, MTU und Volkswagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax weiter schwach - Verunsicherung wegen Iran-Krieg wächst wieder


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.370 Punkten berechnet, 1,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, die Deutsche Börse und die Commerzbank, am Ende SAP, MTU und Volkswagen.

"Nach jeder Menge Hoffnung noch am Freitagnachmittag ist über das Wochenende die Verunsicherung an die Börse zurückgekehrt und die wieder deutlich gestiegenen Ölpreise bereiten den Investoren Sorgen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Je länger sich die Preise auf dem hohen Niveau halten, desto größer werden die Auswirkungen auf die Teuerungsrate und das Konsumverhalten." Dabei komme es nicht darauf an, ob ein Barrel Öl über oder unter 100 US-Dollar koste, als vielmehr auf den Trend und die Verweildauer des Preises auf dem erhöhten Niveau.

"Die Situation im Nahen Osten hat sich wieder verschlechtert und die Halbwertszeit der Nachrichten aus dieser Region wird zunehmend kürzer", so Lipkow. "Mit jedem weiteren Abbruch der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien schwindet die Motivation für neue Ansätze und mit ihr auch die Motivation der Anleger für Aktienkäufe." Die Waffenruhe sei de facto nur auf dem Papier vorhanden und die vielen kleinen Brandherde in der Region und dem Iran ließen sich kaum vollständig kontrollieren und löschen.

Die kommenden Wochen werden dem Marktexperten zufolge volatil bleiben und viele Überraschungen parat halten. Insbesondere in Kombination mit der laufenden Berichtssaison könne so eine explosive Mischung für die Finanzmärkte entstehen. "Zuletzt konnte dies gut nach den Quartalszahlen von Netflix beobachtet werden. Wer sich hierbei zu weit aus dem Fenster lehnt, kann eine harte Landung erleben."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1767 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8498 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 94,55 US-Dollar; das waren 4,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.04.2026 - 12:30 Uhr

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