Montag, 20. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lies will chinesische Autoproduktion in VW-Werken "offen prüfen"
SPD-Gesundheitspolitiker plädiert für Reduzierung der Krankenkassen
USA beschießen iranisches Containerschiff
Dax-CEOs steigerten Gehälter 2025 deutlich
Selenskyj kritisiert Lockerung von Sanktionen gegen Russland
Jugendschutz online: Prien will mehr Unterstützung für Eltern
BDI mahnt Merz zu Reformen
EU und Ungarns künftige Regierung sprechen über blockierte Mittel
Polizei meldet neuen Höchststand bei Politiker-Beleidigungen
SPD warnt vor Desinformationskampagnen vor Ost-Wahlen

Newsticker

09:31Dax startet im Minus - Hormus-Risiken bleiben
09:21Deutsche wegen Terrorverdachts in Russland festgenommen
08:15Exporte in den Iran im Jahr 2025 deutlich gesunken
08:10Deutliche Schwankungen bei Erzeugerpreisen im März
08:06Auftragsbestand der Industrie im Februar gewachsen
07:34Industrie weniger zurückhaltend bei Investitionen
07:19AfD treibt Aufbau einer europäischen Stiftung voran
06:35Partei von Ex-Präsident Radew bei Parlamentswahl in Bulgarien vorn
06:21Klare Mehrheit für Olympiabewerbungen in NRW und Kiel
05:00SPD Sachsen-Anhalt geht auf Distanz zur Bundespartei
05:00Union erhöht Druck auf Pistorius
05:00Gesundheitsreform: Unions-Arbeitnehmer fordern Nachbesserung
01:00Jugendschutz online: Prien will mehr Unterstützung für Eltern
01:00Umweltverbände fühlen sich von Reiche ignoriert
00:01Über 28.000 irreguläre Migranten seit Mai 2025 zurückgewiesen

Börse

Der Dax ist am Montag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.395 Punkten berechnet und damit 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Eon und die Commerzbank, am Ende Siemens Energy, die Deutsche Bank und SAP. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Exporte in den Iran im Jahr 2025 deutlich gesunken


Container (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Im Jahr 2025 sind Waren im Wert von 961,6 Millionen Euro von Deutschland in den Iran exportiert worden. Damit sanken die Exporte dorthin gegenüber dem Vorjahr um 24,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte.

Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2025 Waren im Wert von 234,5 Millionen Euro. Die Importe nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent zu. Gegenüber dem Jahr 2018 sanken die Exporte im Jahr 2025 um 64,3 Prozent und die Importe um 46,8 Prozent. Im Jahr 2018 hatten die deutschen Exporte in den Iran noch 2,7 Milliarden Euro und die Importe von dort 440,8 Millionen Euro betragen. Ende 2018 hatten die Vereinigten Staaten umfassende Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt, was sich auf den weltweiten Handel mit dem Iran auswirkte.

In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner belegte der Iran im Jahr 2025 exportseitig Rang 72 hinter Zypern und vor dem Oman. Im Vorjahr hatte der Iran auf Rang 68 gelegen. Im Jahr 2018, dem Jahr vor dem Inkrafttreten der US-Sanktionen, hatte der Iran noch auf Rang 51 der wichtigsten Exportländer Deutschlands gelegen. Importseitig belegte der Iran im Jahr 2025 den 99. Platz in der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands (Jahr 2024: Rang 97). Im Jahr 2018 hatte der Iran noch Rang 80 belegt.

Wichtigstes Exportgut aus Deutschland in den Iran waren im Jahr 2025 Maschinen mit einem Wert von 248,4 Millionen Euro. Die Exporte dieser Warengruppe waren um 33,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. Weitere wichtige Exportgüter waren Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 228,7 Millionen Euro (-8,9 Prozent) und Chemische Erzeugnisse mit 141,8 Millionen Euro (-22,8 Prozent).

Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2025 hauptsächlich Nahrungsmittel. Mit einem Wert von 153,9 Millionen Euro machten diese fast zwei Drittel (65,6 Prozent) der iranischen Importe aus, darunter als wichtigster Posten Pistazien ohne Schale mit einem Wert von 78,0 Millionen Euro. Danach folgten pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 23,8 Millionen Euro und Textilien mit 17,4 Millionen Euro, wie zum Beispiel geknüpfte Teppiche aus Wolle oder feinen Tierhaaren mit 12,6 Millionen Euro.

Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 im Handel mit dem Iran einen Exportüberschuss. Es wurden für 727,1 Millionen Euro mehr Waren von Deutschland in den Iran exportiert als von dort importiert. Im Jahr 2024 hatte der Exportüberschuss im Handel mit dem Iran 1,0 Milliarden Euro betragen, im Jahr 2018 hatte 2,3 Milliarden Euro.

Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 wurden Waren im Wert von 102,3 Millionen Euro in den Iran exportiert. Damit nahmen die Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48,5 Prozent ab. Importiert aus dem Iran wurden in den ersten zwei Monaten 2026 Waren im Wert von 37,0 Millionen Euro (+1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum).

Im Jahr 2024 waren 2.556 Unternehmen in den Handel zwischen Deutschland und dem Iran involviert, so die Statistiker weiter. Das waren 61,4 Prozent weniger Unternehmen als im Jahr 2018, als noch 6.630 Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt waren. Während bei den Importen die Anzahl der Unternehmen, die Waren nach Deutschland aus dem Iran einführten, um rund ein Drittel von 1.719 Unternehmen im Jahr 2018 auf 1 152 Unternehmen in 2024 zurückging, sank die Zahl der in den Iran exportierenden Unternehmen von 5.352 im Jahr 2018 auf 1.504 im Jahr 2024.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.04.2026 - 08:15 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung