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Der Dax ist am Montag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.395 Punkten berechnet und damit 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Eon und die Commerzbank, am Ende Siemens Energy, die Deutsche Bank und SAP. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundesregierung lehnt Schutzklauseln für US-Zoll-Abkommen ab


Container (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung hat sich gegen mehrere Änderungsanträge positioniert, die das EU-Parlament zur Umsetzung des Zoll-Abkommens mit den USA eingebracht hat. Das geht aus einem sogenannten Drahtbericht des Auswärtigen Amtes vom 9. April 2026 hervor, der an alle Ministerien versendet wurde und über den der Newsletter Industrie und Handel des "Politico" berichtet. Das Auswärtige Amt kommentierte den Text auf eine Anfrage hin nicht.

"DEU warnte vor dem Eindruck eines verzögerten Entscheidungsprozesses", heißt es in dem Bericht zu den Ratsverhandlungen zur Umsetzung des Turnberry-Deals. "Die EU solle signalisieren, ein verlässlicher Partner der USA bleiben zu wollen, und einer Eskalation entgegenwirken. Insofern wünschte sich DEU einen balancierten Ansatz, der auch die benötigte Zustimmung des EP zu den Gesetzesänderungen berücksichtigt."

Demnach ist die Bundesregierung skeptisch bei den vom Parlament vorgeschlagenen Sunrise-Klauseln. Sie besagen, dass die Senkung der Zollsätze nur gelten soll, wenn die USA ihre Verpflichtungen einhalten. Eine Sunrise-Klausel ist laut des Berichts aus deutscher Sicht nur vermittelbar, wenn sie sich auf die Einhaltung der bestehenden Regeln beschränkt.

Außerdem fordern die EU-Abgeordneten, das Abkommen mit einer sogenannten Sunset-Klausel bis zum 31. März 2028 zu befristen. "Für eine Sunset-Klausel sah DEU keinen Anlass; diese riskiere vielmehr eine weitere Eskalation", heißt es in dem Drahtbericht. Weiter unterstützt Berlin die Bemühungen der Kommission, die US-Zölle auf Stahl und Aluminium weiter zu senken, "warnte jedoch, realistisch zu bleiben".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.04.2026 - 14:18 Uhr

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