Freitag, 01. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Volkswagen meldet weniger Umsatz und Gewinn
Ulla Schmidt meldet sich wegen Gesundheitsreform zurück
Ifo-Experten kritisieren Klingbeils Haushaltsplan als unsolide
Von Stetten wirft SPD Blockadehaltung vor
Trump droht mit Truppenabzug aus Deutschland
DGB-Chefin kritisiert Wirtschaftspolitik der Regierung
Merz: Bundeswehr muss fähig sein zum "Fight tonight"
Mehrere Länder halten Angriffe auf Stromnetz geheim
Einzelhandelsumsatz im März gesunken
Dax legt nach EZB-Zinsentscheid deutlich zu - Ölpreis sinkt

Newsticker

00:01SPD macht Wochenarbeitszeit von digitaler Zeiterfassung abhängig
00:00Edenhofer kritisiert Tankrabatt als falsche Maßnahme
00:00Ökonom warnt vor Einbau von neuen Öl- und Gasheizungen
23:44Rangeleien mit der Polizei zum Start der Walpurgisnacht in Berlin
23:06Europa-League-Halbfinale: Braga gewinnt Hinspiel gegen Freiburg
22:47Gauck ruft CDU zu Öffnung zur Linkspartei auf
22:25US-Börsen legen deutlich zu - Tech-Zahlen treiben Kurse
19:53Mietenpaket: Vermieter erwägen Verkauf von Wohnraum
19:30Union reagiert zurückhaltend auf SPD-Vorstoß zu Diätenverzicht
19:18Zugsicherungssystem ETCS auf gesamter Riedbahn in Betrieb genommen
19:01SPD wirft Prien Vergeltung gegen zivilgesellschaftliche Akteure vor
18:02Spahn weist Miersch-Kritik an Merz zurück
17:42Dax legt nach EZB-Zinsentscheid deutlich zu - Ölpreis sinkt
17:22SPD hält Wahlrechtsreform für gescheitert
17:22CDU und SPD in Rheinland-Pfalz stellen Koalitionsvertrag vor

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.292 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittwoch ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Berliner Linke fordert Sprit-Zuschuss für kleinere Betriebe


Tankstelle (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken zur Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp, fordert einen Ausgleich für die steigenden Benzin- und Dieselpreise.

"Wer wirklich entlasten will, muss dort ansetzen, wo die Menschen stehen", sagte sie dem Tagesspiegel. Eralp schlägt einen Sprit-Zuschuss für kleine und mittlere Unternehmen und ein günstigeres Deutschlandticket vor, um die Menschen in Berlin zu entlasten.

Die Linke-Politikerin kritisierte auch den Regierenden Bürgermeister und CDU-Landeschef Kai Wegner. "Wir packen die Probleme an und machen konkrete Vorschläge, die im Alltag wirken. Herr Wegner setzt dagegen auf Forderungen, die gut klingen und am Ende nichts verändern", sagte sie. Wegner hatte in der vergangenen Woche die hohen Spritpreise als unzumutbar bezeichnet und vom Bund eine Preisobergrenze wie in Polen und eine Aussetzung der CO?-Steuer gefordert, um die Preise kurzfristig zu senken.

Die Berliner Linke-Spitzenfrau Eralp fordert dagegen eine gezielte Entlastung statt Gießkanne: "Berlin muss denen helfen, die es brauchen", sagte sie. "Dass der Regierende Bürgermeister jetzt einen Tankpreisdeckel fordert, ist bequem. Es kostet Berlin nichts, wird am Ende nicht kommen und hilft nicht denen, die es am dringendsten brauchen", erklärte Eralp.

Viele Menschen kämen mit Bus und Bahn, "andere haben schlicht keine Wahl: Handwerksbetriebe, Pflegekräfte und Lieferdienste sind auf ihr Fahrzeug angewiesen wie andere auf den Aufzug", sagte Eralp. "Sie brauchen gezielte Unterstützung - etwa einen befristeten Kraftstoffzuschuss für gewerblich genutzte Fahrzeuge kleiner und mittlerer Betriebe." Das könne unbürokratisch über die Steuererklärung oder die Handwerkskammer abgewickelt werden.

Daneben setzt Eralp auf eine Senkung der Ticketpreise. "Für die Mehrheit braucht es ein günstigeres Deutschlandticket. 63 Euro im Monat sind für viele Berliner schlicht zu viel", sagte sie. "Das Neun-Euro-Ticket hat 2022 bewiesen, dass niedrigere Preise Menschen in die Bahn bringen." Eralp forderte, dass Berlin beim Deutschlandticket vorangehen und gemeinsam mit Metropolregionen wie München und Frankfurt am Main auf höchstens 49 Euro im Monat drängen müsse. "Bei einer bis eineinhalb Millionen Nutzern wären das 14 bis 21 Millionen Euro monatlich - unter 0,1 Prozent des Berliner Haushalts von rund 45 Milliarden Euro", sagte die Linke-Politikerin. "Das ist machbar. Und es ist längst überfällig."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.04.2026 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung