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Finanzmärkte aktuell:

Entscheidung zum digitalen Euro eventuell noch 2026


Deutsche Bundesbank (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesbank hat den digitalen Euro gegen Kritik verteidigt und eine baldige politische Entscheidung in Aussicht gestellt. "Politisch rechne ich noch in diesem Jahr mit einer Entscheidung", sagte Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz der "Welt am Sonntag".

Das Projekt habe Priorität, auch weil Europa im Zahlungsverkehr stark von US-Anbietern abhängig sei. "Rund zwei Drittel aller Transaktionen laufen über US-Anbieter", so Balz. Der digitale Euro solle eine europäische Alternative schaffen und die Resilienz erhöhen.

Zugleich wies Balz die Kritik zurück, der digitale Euro könne Bargeld verdrängen oder sei Ausdruck staatlicher Industriepolitik. "Ich sehe den digitalen Euro als eine Art digitalen Zwilling des Bargelds", sagte er. Die Privatwirtschaft habe es bislang nicht geschafft, eine paneuropäische Zahlungslösung aufzubauen. "Das ist ein klassisches Marktversagen", sagte Balz. Der digitale Euro sei als zusätzliches Angebot gedacht, nicht als Ersatz.

Auch die Lagerung deutscher Goldreserven im Ausland verteidigte Balz. "Sollte es jemals nötig sein, unsere Goldreserven zu mobilisieren, müssen sie an den Handelsplätzen physisch verfügbar sein", sagte er. New York und London seien zentrale Goldhandelsplätze.

Auf die Frage, ob veröffentlichte Inventarnummern der einzelnen Barren, die laut Kritikern nicht internationalen Standards entsprächen, wirklich ausreichten, um Transparenz zu gewährleisten, antwortete Balz: "Zu konkreten Prüfquoten oder Prüfverfahren äußere ich mich nicht, dazu bestehen vertragliche Vereinbarungen mit den Zentralbanken, die das Gold für uns lagern." Grundsätzlich gelte, die Bestände würden regelmäßig überprüft, an der Sicherheit der Goldreserven bestehe aus Sicht der Bundesbank kein Zweifel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.03.2026 - 01:00 Uhr

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