Donnerstag, 19. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Corona-Aufarbeitung: Forderung nach besserer Pandemie-Vorsorge
AfD verpflichtet Abgeordnete zur Eröffnung von Dorfkneipen
Innenminister der Länder uneins über Zurückweisungen an Grenze
SPD-Generalsekretär fordert Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
Zahl der Pflegekräfte steigt: Rund 409.000 Vollkräfte in Kliniken
Dax startet schwach - Öl und Gas erneut deutlich teurer
Klingbeil lässt "Übergewinnsteuer" für Mineralölkonzerne prüfen
BMW-Chef Zipse hadert noch immer mit Carsharing
EuGH kippt Trassenpreisbremse
DB-Cargo Chef erwartet schwarze Null bis Jahresende

Newsticker

15:35Orbán mauert weiter bei Finanzhilfe für Ukraine
14:55Wechsel von Fraunhofer-Forscher zu Huawei alarmiert Bundespolitik
14:55Bund plant Aufklärungskampagne über Gefahren von Social Media
14:51Länderkoalition will an Sicherung der Straße von Hormus mitwirken
14:37Rufe nach EU-Grenzschließung bei neuer Migrationskrise
14:36Michel Friedman würdigt Jürgen Habermas
14:35CSU-Landesgruppenchef für schärferes Kartellrecht statt Tankrabatt
14:20EZB tastet Leitzins trotz Nahost-Krieg vorerst nicht an
14:15++ EILMELDUNG ++ EZB lässt Leitzins weiter unverändert
14:03Leipziger Buchmesse für Besucher geöffnet
14:00Nagelsmann holt Karl und Urbig erstmals ins DFB-Team
14:00Zufriedenheit mit Demokratie bricht in NRW unter jungen Leuten ein
13:43Umweltminister drängt auf weiteren Ausbau von Erneuerbaren
13:12Günther fordert Reformen ohne Tabus und ohne Angst vor Wahlen
13:00Bau neuer Gaskraftwerke verzögert sich

Börse

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiterhin tief im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei 22.905 Punkten und damit 2,6 Prozent unter dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, RWE und die Hannover Rück, am Ende Vonovia, Infineon und Siemens Energy. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EZB tastet Leitzins trotz Nahost-Krieg vorerst nicht an


EZB (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zinspause erneut verlängert und ihren Leitzins bei 2,0 Prozent belassen. Das teilte die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung in Frankfurt mit.

Dementsprechend liegen der Zinssatz für die Einlagefazilität sowie die Zinssätze für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und für die Spitzenrefinanzierungsfazilität unverändert bei 2,00 Prozent, 2,15 Prozent beziehungsweise 2,40 Prozent.

Man sei entschlossen, dafür zu sorgen, dass sich die Inflation auf mittlere Frist beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiere, so der EZB-Rat. Der Krieg im Nahen Osten habe allerdings zu deutlich unsichereren Aussichten geführt. Er habe Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum zur Folge. Durch höhere Energiepreise werde sich der Krieg auf kurze Frist erheblich auf die Inflation auswirken. Die mittelfristigen Auswirkungen würden sowohl von der Intensität und der Dauer des Konflikts als auch davon abhängen, wie die Energiepreise auf die Verbraucherpreise durchschlagen und die Wirtschaft beeinträchtigen.

Der EZB-Rat sei aber insgesamt gut gerüstet, um diese Unsicherheit zu bewältigen, hieß es weiter. Die Inflation liege in der Nähe des Zielwerts von zwei Prozent, die längerfristigen Inflationserwartungen seien fest verankert, und die Wirtschaft habe sich in den letzten Quartalen als widerstandsfähig erwiesen. Die in nächster Zeit eingehenden Daten sollen dabei unterstützen, die Auswirkungen des Krieges auf die Inflationsaussichten und die damit verbundenen Risiken zu beurteilen, so der EZB-Rat. Man beobachte die Lage genau und der datengestützte Ansatz werde dabei helfen, die Geldpolitik dementsprechend festzulegen.

Die neuen von Fachleuten der EZB erstellten Projektionen enthalten ausnahmsweise Informationen bis zum 11. März, einem späteren Redaktionsschluss als üblich. Im Basisszenario wird eine Gesamtinflation von durchschnittlich 2,6 Prozent für 2026, 2,0 Prozent für 2027 und 2,1 Prozent für 2028 erwartet. Die Inflation wurde gegenüber den Projektionen vom Dezember, insbesondere für 2026, nach oben revidiert. Ursächlich dafür ist, dass die Energiepreise aufgrund des Krieges im Nahen Osten höher sein werden.

Bei der Inflation ohne Energie und Nahrungsmittel gehen die Fachleute von durchschnittlich 2,3 Prozent für 2026, 2,2 Prozent für 2027 und 2,1 Prozent für 2028 aus. Dies ist ebenfalls höher als in den Projektionen vom Dezember angenommen, vor allem, weil die höheren Energiepreise auf die Inflation ohne Energie und Nahrungsmittel durchschlagen.

Die Fachleute erwarten zudem ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 0,9 Prozent für 2026, 1,3 Prozent für 2027 und 1,4 Prozent für 2028. Dies bedeutet, insbesondere für 2026, eine Abwärtsrevision, in der sich die globalen Auswirkungen des Krieges auf die Rohstoffmärkte, die Realeinkommen und das Vertrauen widerspiegeln. Zugleich dürften die niedrige Arbeitslosigkeit, solide Bilanzen im privaten Sektor und die öffentlichen Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur das Wachstum weiterhin stützen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.03.2026 - 14:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung