Donnerstag, 19. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Corona-Aufarbeitung: Forderung nach besserer Pandemie-Vorsorge
AfD verpflichtet Abgeordnete zur Eröffnung von Dorfkneipen
Innenminister der Länder uneins über Zurückweisungen an Grenze
Merz drängt auf konkrete Beschlüsse bei EU-Gipfel
Zahl der Pflegekräfte steigt: Rund 409.000 Vollkräfte in Kliniken
SPD-Generalsekretär fordert Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
Dax startet schwach - Öl und Gas erneut deutlich teurer
Klingbeil lässt "Übergewinnsteuer" für Mineralölkonzerne prüfen
BMW-Chef Zipse hadert noch immer mit Carsharing
DB-Cargo Chef erwartet schwarze Null bis Jahresende

Newsticker

14:00Nagelsmann holt Karl und Urbig erstmals ins DFB-Team
14:00Zufriedenheit mit Demokratie bricht in NRW unter jungen Leuten ein
13:43Umweltminister drängt auf weiteren Ausbau von Erneuerbaren
13:12Günther fordert Reformen ohne Tabus und ohne Angst vor Wahlen
13:00Bau neuer Gaskraftwerke verzögert sich
12:46EuGH kippt Trassenpreisbremse
12:30Dax rutscht unter 23.000er-Marke
12:23Schweitzer wirft EVP-Chef Weber "Tabubruch" vor
11:50Wiese hält "Übergewinnsteuer" für sinnvoll
11:02Merz und Macron demonstrieren beim EU-Gipfel Geschlossenheit
10:30Kallas fordert "politischen Mut" bei Freigabe von Ukraine-Kredit
10:21Deutschland überarbeitet Pläne zur Entlastung kleiner Banken
09:42Rechnungshof rügt Behörden-Aufbau durch Auswärtiges Amt
09:34Orban bleibt bei 90-Milliarden-Kredit für Kiew hart
09:31Dax startet schwach - Öl und Gas erneut deutlich teurer

Börse

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiterhin tief im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei 22.905 Punkten und damit 2,6 Prozent unter dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, RWE und die Hannover Rück, am Ende Vonovia, Infineon und Siemens Energy. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schweitzer wirft EVP-Chef Weber "Tabubruch" vor


Manfred Weber (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Im Eklat um mögliche Absprachen zwischen konservativen und rechten Kräften im Europaparlament sieht sich der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer (SPD), auch persönlich getäuscht.

"Was die EVP unter der Führung von Manfred Weber hier angezettelt hat, ist ein tiefer Vertrauensbruch", sagte Schweitzer dem Nachrichtenportal T-Online. "Viele Menschen, die CDU und CSU bei der Europawahl gewählt haben, haben auf deren Aussagen vertraut, dass man mit der AfD und anderen Rechtsextremen im Europaparlament nicht paktiert." Auch er habe den Aussagen von Weber vertraut. Dass es doch so gekommen sei, halte er für einen schweren politischen Fehler.

Schweitzer sprach von einem "Tabubruch", der allen Demokraten schade. Seine Erwartung an die Verantwortlichen in CDU und CSU sei nun, ein "klares Machtwort gegenüber Manfred Weber" und seinen Mitstreitern in Brüssel auszusprechen. "Es geht um die Glaubwürdigkeit der politischen Mitte, die hier fahrlässig beschädigt worden ist."

Schweitzer kritisierte in der Causa aber auch seine SPD-Kollegen in Brüssel: Die EU-Rückführungsverordnung, an der sich der Streit entzündet hatte, sei erklärtes Ziel von SPD und Union. "Dass meine europäischen Parteikollegen das blockieren, halte ich für falsch." Der SPD-Politiker sieht darin zugleich keine Rechtfertigung für das Vorgehen der EVP: "Aber eine gescheiterte Einigung darf doch niemals der Grund sein, mit Rechtsextremen ins Bett zu steigen. Dann kann man die Brandmauer gleich entsorgen. Nein, hier geht es um einen Grundkonsens unter Demokraten, der hier verletzt wurde."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.03.2026 - 12:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung