Dienstag, 17. März 2026
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Der Dax hat sich am Dienstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.630 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, RWE und die Hannover Rück, am Ende Rheinmetall, die Deutsche Bank und Scout24. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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SPD-Fraktionsvize kritisiert Widersprüche bei Spritpreisen
SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat das Auftreten der Vertreter der Mineralölwirtschaft in der Sitzung der Spritpreis-Taskforce als unbefriedigend und widersprüchlich kritisiert. "Eigentlich geht es darum, dass die Weltmarktpreise sich natürlich auch in den Preisen an der Tankstelle ausdrücken sollten", sagte er den Sendern RTL und ntv. "Teilweise konnten sie jedoch nicht erklären, warum die Preise dort nicht runtergehen, wenn sie auf dem Weltmarkt fallen." Deswegen gehe man davon aus, dass es nicht fair zugehe. Aus diesem Grund werde man das Spritpreis-Paket auf den Weg bringen. Neben der Einführung des österreichischen Modells zur Preisfestlegung an den Tankstellen verspricht sich Zorn viel von der weiteren Ermächtigung des Kartellamts. "Das Kartellamt soll in Zukunft die Möglichkeit haben, schnell zu handeln und Sanktionen zu verhängen, wenn die Vermutung besteht, dass es nicht fair zugegangen ist", so der SPD-Wirtschaftspolitiker. Das Bundeskartellamt selbst sieht derzeit keine Möglichkeit, gegen die steigenden Spritpreise vorzugehen. Der Präsident der Behörde, Andreas Mundt, verwies am Dienstag im RBB-Inforadio darauf, dass die Preisgestaltung der Mineralölkonzerne sehr komplex sei. Auch die Kartellbehörde müsse sie zunächst nachvollziehen: "Wir müssen selber herausfinden, woran das liegt, damit wir wissen, ob wir Verfahren einleiten oder nicht", so Mundt. Direkt beeinflussen könne das Bundeskartellamt die Preisentwicklung nicht: "Wir sind keine Preisbehörde - das ist etwas, was vielen Leuten nicht klar ist. Wir können, wenn wir Absprachen finden, die Mineralölunternehmen bebußen und das abstellen." Es gebe aber momentan keine Hinweise darauf, dass sich die Konzerne absprechen, so Mundt: "Ich glaube, die Unternehmen brauchen das auch gar nicht. Sie kennen jederzeit die Preise ihrer Wettbewerber, weil die Märkte so transparent sind." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 17.03.2026 - 10:44 Uhr
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