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Der Dax hat sich am Montag nach einem verhaltenen Start in die Handelswoche bis zum Mittag leicht verbessert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.495 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundesregierung warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon


Israelischer Soldat (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung hat Israel vor einer umfangreichen Bodenoffensive im Libanon gewarnt.

"Wir fordern unsere israelischen Freunde eindringlich auf, diesen Weg nicht einzuschlagen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag der dts Nachrichtenagentur. Das würde nämlich "die ohnehin angespannte humanitäre Lage in der Region deutlich verschlechtern und zu einem erhöhten Fluchtgeschehen beitragen". Man sei "im Kontakt, diese Botschaft mitzuteilen", fügte Kornelius hinzu.

Die Bundesregierung schaue "enorm beunruhigt" auf die Entwicklung im Libanon. Sie verurteile scharf, dass die Hisbollah wieder in den Kampf mit Israel eingetreten sei. Die Miliz müsse diesen Kampf einstellen und die Waffen niederlegen, forderte der Regierungssprecher.

In diesem Zusammenhang begrüße Berlin, dass es Anstrengungen gebe, Gespräche zwischen Israel und dem Libanon "wieder in Gang zu setzen". Man fordere Israel auf, zivile Ziele sowie die Unifil-Mission der Vereinten Nationen nicht anzugreifen.

Die israelische Armee (IDF) hatte am Montagmorgen eine nach eigenen Worten "begrenzte und gezielte Bodenoffensive" gegen Ziele im Süden Libanons begonnen. Dabei sollen mehrere Hisbollah-Kämpfer getötet worden sein. Ziel der Operation sei es, die "Vorwärtsverteidigungszone" zu erweitern, so die IDF.

Die Offensive sei Teil eines Plans, um eine "Pufferzone" zu schaffen und die Bedrohung durch die Hisbollah von der Grenze fernzuhalten. Vor dem Einmarsch der Truppen führte die israelische Armee massive Luftangriffe und Artilleriebeschüsse durch.

Seit dem 2. März haben israelische Angriffe im Libanon laut Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 850 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.03.2026 - 12:54 Uhr

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